Neueste Artikel

VLN 9 Langstreckenrennen vom 26. Oktober 2019

Mit einen zweiten Klassen-Rang konnte das Team Max Kruse Racing ein gutes Ergebnis beim Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring erreichen. Damit schloss die Mannschaft eine turbulente Saison erfolgreich ab.

Die erste Meisterleistung gelang dem Team allerdings bereits vor dem Rennen. In den knapp zwei Wochen nach dem achten VLN-Lauf bot die Mannschaft alle Kräfte auf, den bei einem Unfall stark beschädigten VW Golf GTI TCR mit der #819 wieder rennfertig zu machen. Mit Erfolg, denn das „Schneewittchen“ getaufte Auto erstrahlte bei VLN 9 in neuem Glanz. Andy Gülden und Jasmin Preisig setzten diese Vorlage im morgendlichen Qualifying souverän um und fuhren auf den ersten Startplatz in der Klasse TCR. Das war bereits die siebte Pole Position in neun Rennen für die Mannschaft des Profi-Fußballers Max Kruse.

Beim Rennstart konnte Andy Gülden seine Pole Position sofort in die Führung umsetzen. Im Laufe seines Stints verlor er diese aber an den auf der langen Geraden deutlich schnelleren Audi. Der daraufhin strategisch eine Runde eher eingelegte Boxenstopp, bei dem Jasmin Preisig das Steuer übernahm, gelang perfekt, konnte aber nicht verhindern, dass die #819 zur Rennhälfte einen deutlichen Rückstand auf den Führenden hatte. Jasmin holte jede Runde auf, doch gegen Schluss Ihres Stints verabschiedete sich aufgrund Überhitzung das Sperrdifferenzial, weshalb ein bisschen Speed herausgenommen werden musste.

Andy Gülden kletterte am Schluss nochmals in Cockpit. Trotz Windschattens auf der Döttinger Höhe hatte Gülden aufgrund des Topspeed-Vorteils des Gegners aber keine Chance mehr, einen finalen Angriff zu starten und kreuzte mit nur 0,9 Sekunden Rückstand als Zweiter die Ziellinie.

VLN 9. Lauf 2019, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography
VLN 9. Lauf 2019, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

VLN 8 Langstreckenrennen vom 12. Oktober 2019

Ein unverschuldeter Ausfall beim achten VLN-Lauf auf dem Nürburgring und eine Poleposition – das vergangene Wochenende hatte die gesamte Palette an Gefühlen für das Team Max Kruse Racing zu bieten.

Neu formiert startete das Team Max Kruse Racing am Samstag in den Endspurt der 2019er VLN-Saison. Volle Konzentration auf ein Fahrzeug und die neu zusammengestellte Fahrercrew, bestehend aus Jasmin Preisig, Benny Leuchter und Andy Gülden, sollten nach all dem Pech in dieser Saison beim achten Lauf endlich wieder ein Erfolgserlebnis bringen.

Zunächst schien der Plan aufzugehen. In einem schwierigen Qualifying mit wechselnden Streckenbedingungen gelang „Lord Schleife“ Andy Gülden zum Schluss trotz einer Gelbphase eine Top-Runde, mit der er den Golf GTI TCR auf die Pole Position stellte. Beste Voraussetzungen also, den angestrebten Sieg in der Klasse TCR einzufahren.

Startfahrer Benny Leuchter kam zunächst wie alle anderen nicht einmal über die Startlinie hinaus, bevor das Rennen wegen eines Unfalles in der ersten Startgruppe abgebrochen werden musste. Benny ließ sich auch durch die anschließende Verzögerung um mehr als eine Stunde nicht aus dem Konzept bringen und setzte seine Pole Position nach dem Neustart in eine souveräne Führung um. Runde für Runde baute der Nordschleifen-Spezialist seinen Vorsprung aus, so dass er kurz vor dem ersten Boxenstopp schon eine Minute auf den Verfolger herausgefahren hatte. Leider nutzte ihm dieser Vorsprung nichts, denn beim Überrunden kam es zu einer unverschuldeten Berührung mit einem langsameren Fahrzeug, infolge dessen Benny mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke einschlug. Das Rennen war für den schwer beschädigten Golf mit der #819 daraufhin beendet. Jasmin und Andy mussten die Rennanzüge wieder ausziehen ohne dass sie nur eine Rennrunde gefahren sind. Ein weiteres Mal blieb damit eine tadellose Leistung des ganzen Teams durch unverschuldete Umstände unbelohnt.

Natürlich setzt das Team alles daran, die #819 bis zum nächsten und letzten VLN-Lauf vom 25. + 26. Oktober 2019 wieder in Form zu bringen.

VLN 7 Langstreckenrennen vom 28. September 2019

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte das Team Max Kruse Racing beim siebenten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Während das „Junior-Auto“ mit der #819 einen tollen zweiten Klassen-Rang einfuhr, erlebten Andy Gülden und Benny Leuchter im Top-Auto mit der #10 einen bitteren Ausfall aufgrund eines technischen Problems, der Gülden endgültig aus dem Rennen um die TCR-Meisterschaft riss.

Es war die letzte Möglichkeit, den amtierenden TCR-Champion Andy Gülden noch im Rennen um die Titelverteidigung zu halten. Trotz vieler Ausfälle in diesem Jahr hätte der 40-Jährige mit einer Siegesserie und gleichzeitiger Top-Platzierungen des Schwesterautos in den verbleibenden Rennen noch reelle Chancen auf den Titel in der Klasse TCR gehabt. Benny Leuchter trat diesmal in beiden Autos an, um das Juniorenteam mit Jasmin Preisig und Loris Prattes im Golf GTI TCR mit der #819 zu unterstützen. Im Qualifying schien die Rechnung aufzugehen, denn mit den Startplätzen 1 und 3 standen beide Volkswagen Golf GTI TCR des Teams vor den direkten Meisterschafts-Konkurrenten.

Den Start unter nassen Bedingungen fuhren die beiden Routiniers Andy Gülden im GTI mit der #10 und Benny Leuchter im Schwesterauto mit der #819. Trotz der extrem schwierigen Streckenbedingungen konnten sich beide Autos zunächst souverän vor den Titel-Kontrahenten halten. Das Wetter in der Eifel machte allen Beteiligten wieder einmal das Leben schwer. Regenschauer wechselten sich mit sonnigen Perioden ab, so dass die Reifenwahl zur Lotterie wurde.

Kurz nach Rennhalbzeit kam dann die Hiobsbotschaft über Funk. Andy Gülden meldete Probleme mit der Kraftübertragung und musste den „Güldenen Leuchter“ mit defekter Antriebswelle in Führung liegend im Bereich Kesselchen abstellen. Ein bitterer Moment für das Team, dem so sämtliche theoretische Meisterschaftschancen unverschuldet aus den Händen glitten.

Das Schwesterauto #819 drehte unterdessen weiter problemlos seine Runden. Der Fahrerwechsel von Benny zu Jasmin lief perfekt. Weil das Wetter immer noch verrückt spielte, fuhr Jasmin mit einem neuen Satz Regenreifen weiter. Es war sogar kurz der Gedanke da, hinten Regenreifen und vorne Slicks zu montieren. Petrus’ Wetterkapriolen hielten die Fahrer & Teams weiter auf Trab: gegen Ende des Stints von Jasmin war 80% der Nordschleife trocken – ach wie mussten die Regenreifen leiden…! Auch der Fahrerwechsel von Jasmin zu Loris verlief ohne Probleme. Den letzten Stint konnte Loris auf Slick-Reifen absolvieren, und ENDLICH wurde das Wetter besser.

Nach 23 Rennrunden kreuzte Prattes mit wenigen Sekunden Rückstand als Zweiter die Ziellinie. Ein versöhnliches Ende eines turbulenten Renntages für das Team Max Kruse Racing.

Bereits in zwei Wochen gibt es die nächste Chance auf Rennsiege. Am 12. Oktober findet der 51. ADAC Barbarossa-Preis und damit der vorletzte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring statt.

VLN 6 Langstreckenrennen vom 7. September 2019

Nach dem Doppelausfall bei VLN 5 konnte das Team Max Kruse Racing bei der sechsten Veranstaltung des Jahres zurückschlagen und trotz widrigster Bedingungen einen klaren Klassensieg mit dem „Güldenen Leuchter“ und den Piloten Andreas Gülden sowie Benjamin Leuchter einfahren. Komplettiert wurde der Erfolg durch den dritten Rang des „Junior-Autos“ mit Jasmin Preisig und Loris Prattes.

Die bisherige VLN-Saison des Teams Max Kruse Racing gleicht einer Achterbahnfahrt. Drei punktelosen Rennen zu Saisonbeginn folgte ein grandioser Doppelsieg, der wiederum von einem enttäuschenden Totalausfall bei VLN 5 abgelöst wurde. Umso akribischer bereitete sich die Mannschaft des Fußball-Profis, der mittlerweile in der türkischen Erstliga spielt, auf den sechsten Saisonlauf vor, um auf jeden Fall die Zielflagge zu sehen. Dabei spielte der Wettergott wieder einmal Roulette, denn bereits beim morgendlichen Qualifying wechselten sich Regenschauer und trockene Passagen ab. Unter diesen unsteten Bedingungen gingen die Besatzungen beider Autos kein Risiko ein. Ergebnis: Poleposition für den „Güldenen Leuchter“ und vierter Startplatz für Jasmin und Loris.

Die #10 übernahm nach dem Start die Führung und blieb während der ganzen Renndistanz von 4 Stunden bis in’s Ziel auf dieser Position. Endlich hat es wieder geklappt!

Gleich dahinter kämpften Jasmin Preisig und Loris Prattes um ihre Chance auf das Podium. Loris Prattes ließ nach dem Start unter den Mischbedingungen Vorsicht walten und ging kein Risiko ein. Jasmin Preisig hingegen konnte im Anschluss die Lücke zum Drittplatzierten schließen und ihn überholen. Auch von einem leichten Einschlag in die Leitplanke ließ sich die Schweizerin nicht beirren. Dabei halfen ihr auch die extrem starken Boxenstopps der Max Kruse Racing Mannschaft. Prattes, der die #819 für den Schluss-Stint wieder übernahm, legte bei extrem nassen Streckenbedingungen noch einmal nach und fuhr einen derart großen Vorsprung auf den Verfolger heraus, dass auch eine 80-sekündige Zeitstrafe wegen eines Überholfehlers nicht mehr am dritten Rang rütteln konnte.

Neben dem sportlichen Geschehen stand für das Team Max Kruse Racing an diesem Wochenende auch die Begegnung zweier Power-Sportlerinnen im Fokus, denn die Torhüterin der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Almuth Schult vom VFL Wolfsburg war zu Gast. Die derzeit verletzte Top-Fußballerin und die Rennfahrerin Jasmin Preisig tauschten sich vor Ort über ihre Sportarten aus. Dabei konnte das Team Max Kruse Racing der Nationalspielerin einen tiefen Einblick in den Motorsport geben. Als Höhepunkt nahm Almuth auf dem „Heißen Sitz“ des Renntaxis Platz und ließ sich von Jasmin Preisig im Renntempo über die Nordschleife pilotieren. Während des Rennens war die Fußballerin hautnah beim Team. Ebenfalls anwesend war ein Filmteam von Volkswagen, das diese Begegnung in einem Video thematisieren wird.

VLN 5 Langstreckenrennen vom 3. August 2019

Ein nicht sehr erfreulicher VLN-Renntag liegt hinter dem Team Max Kruse Racing. Nach einer ganzen Reihe technischer Probleme konnten beide Autos der Mannschaft trotz guter Leistungen das 6h-Rennen nicht beenden.

Einziger, aber heller Lichtblick war die Pole Position des Juniorautos von Jasmin und Loris Prattes. Nach dem grandiosen Doppelsieg beim vierten VLN-Lauf vor drei Wochen schlug das Renn-Schicksal schon bei der nächsten Gelegenheit, dem 6h-Rennen, erbarmungslos zurück. Ausgerechnet beim Saison-Höhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring musste die Mannschaft einen unverschuldeten Totalausfall hinnehmen.

Top motiviert und technisch bestens vorbereitet startete das Team Max Kruse Racing in das Rennwochenende. Doch das Pech sollte nicht lange auf sich warten lassen. Der „Güldene Leuchter“ von Andy Gülden und Benny Leuchter kam schon im Qualifying keine Runde weit, bevor ein Getriebeproblem die Weiterfahrt unmöglich machte. Besonders bitter: Das Getriebe kam frisch von einer Komplett-Revision und ging bereits beim ersten Run kaputt. Die Mechaniker-Crew gab alles, um das benötigte Differenzial, das nicht vorrätig war, aus dem im Fahrerlager parkenden Renntaxi trotz strömenden Regens in Rekordzeit auszubauen und in den „Güldenen Leuchter zu implantieren.

Leider kam der Volkswagen Golf GTI TCR auch im Rennen keine Runde weit, bevor ihn ein erneutes Technik-Versagen, diesmal im Bereich der Bremsanlage, auf der Nordschleife stoppte und das Rennen für die #10 beendete.

Mehr Freude machte dem Team zunächst das Juniorenauto mit der #819. Jasmin Preisig und Loris Prattes legten im verregneten Qualifying eine blitzsaubere Leistung auf den nassen Asphalt und qualifizierten sich überraschend für die Pole Position der Klasse TCR. Auch nach dem Start konnte Loris Prattes zunächst um die Spitze mitkämpfen, fiel aber nach den ersten Boxenstopps etwas zurück. Zur Rennhälfte lag das Duo Preisig/Prattes auf Podiumskurs und behauptete sich bis kurz vor Schluss auf einem sicheren zweiten Rang in ihrer Klasse.

Nur zehn Minuten vor der Zielflagge geschah allerdings das Unfassbare: Auch Jasmin Preisig musste den GTI mit einem technischen Schaden in der Kraftübertragung auf der Nordschleife abstellen.

So schwer das auch zu akzeptieren ist, heißt es nun für uns: Mund abputzen, Fehler beheben und weiter geht’s! Schon in einem Monat werden wir wieder top vorbereitet am Ring unterwegs sein und um den Sieg kämpfen. Irgendwann hat auch der Technik-Teufel einmal Feierabend!

VLN 4 Langstreckenrennen vom 13.07.2019

Vergangenes Wochenende fand das 4. Rennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft statt. Wie die einen bereits mitgekriegt haben, war ich aber nicht mehr im Mädels-Team unterwegs… Bereits seit Anfangs Jahr plante ich zusammen mit Volkswagen ab Juli 2019 eine engere Zusammenarbeit auf der Rennstrecke – was wir nun umsetzten. Zusammen mit Volkswagen Motorsport und dem „Max Kruse Racing Team“ bestreite ich die restliche VLN-Saison auf einem Golf GTI TCR am Nürburgring. Das Auto pilotiere ich zusammen mit Loris Prattes (Deutschland, 18 Jahre alt). Zudem setzt das Team seit Beginn der Saison einen schwarz/goldenen Golf GTI TCR ein, welcher vom WTCR Fahrer Benjamin Leuchter und dem Nordschleifen-Ass Andreas Gülden pilotiert wird. Von diesen zwei Top-Fahrern kann ich noch vieles lernen – für mich natürlich eine riesen Chance!

We are back – Doppel-Klassensieg für Max Kruse Racing bei VLN 4 Beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring hatte die Pechsträhne des Teams Max Kruse Racing endlich ein Ende.

Nach den drei vorherigen Rennen, an denen die Mannschaft punktelos blieb, fuhren die beiden Piloten Benjamin Leuchter und Andreas Gülden mit einem fehlerlosen Rennen ihren ersten Saisonsieg in der Klasse TCR ein.

Direkt dahinter platzierte sich das erstmals eingesetzte „Junioren-Auto“ mit der Schweizerin Jasmin Preisig sowie Loris Prattes und machte damit den Doppelsieg perfekt. Die 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy sollte ein Meilenstein und ein Wendepunkt der VLNSaison 2019 für das Team Max Kruse Racing werden. Nachdem die Mannschaft in den ersten drei Rennen jeweils durch viel Pech ohne zählbare Erfolge blieb, machte man während der langen Pause einen Reset und startete bei VLN 4 nochmal neu durch.

Offensichtlichstes Merkmal dieses Neustarts war das zweite Auto, das nun an der Seite des „Güldenen Leuchters“ die VLN-Rennen bestreiten wird. Die Schweizerin Jasmin Preisig sowie der junge Deutsche Loris Prattes wechselten sich am Steuer des schneeweißen Volkswagen Golf GTI TCR mit der #819 ab. Das schwarz-goldene Top-Auto mit der charakteristischen #10 pilotierten wie gewohnt Benny Leuchter und Andy Gülden. Bereits im Qualifying, das wegen eines schweren Unfalles auf der Strecke verkürzt werden musste, ließen die beiden Top-Piloten Leuchter und Gülden nichts anbrennen und stellten ihren Golf klar auf die Pole Position der Klasse TCR. Dahinter konnte Jasmin Preisig mit einer tollen Runde den dritten Startplatz erringen, obwohl sie in ihrer schnellsten Runde durch eine Slow-Zone etwas aufgehalten wurde. Beste Voraussetzungen also für ein erfolgreiches Rennen.

Die beiden Startfahrer Andy Gülden und Jasmin Preisig machten dann von Anbeginn klar, dass in diesem Rennen mit Max Kruse Racing zu rechnen sein würde. Während Gülden seine Pole Position souverän in eine sichere Führung umsetzte, kämpfte sich die junge Schweizerin nach einem guten Start an den Zweitplatzierten der Klasse TCR heran und konnte ihn nach einem kurzen Zweikampf überholen. In der Folge fuhr sie Rundenzeiten, die auf dem selben Niveau wie die des führenden Schwesterautos lagen.

Nach den obligatorischen Fahrerwechseln zur Hälfte des um 30 Minuten verkürzten Rennens konnten die Piloten Leuchter und Prattes ihre Plätze halten. Benny Leuchter verwaltete an der Spitze seine sichere Führung und fuhr so einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg heraus. Dahinter steigerte sich Youngster Loris Prattes, der gerade erst seine Nordschleifen-Permit erworben hatte und zudem den Golf GTI TCR überhaupt nicht kannte, mit jeder Runde und fuhr den zweiten Platz nach Hause.

Mit diesem Befreiungsschlag ist die Jagd nach dem Meistertitel für das Team neu eröffnet. „Lord Schleife“ Andy Gülden strebt seine dritte TCR-Meisterschaft in Folge an. Mit diesem Sieg sind seine Chancen noch absolut intakt und das gesamte Team wird schon in drei Wochen beim 6h-Rennen im Rahmen von VLN 5 wieder voll angreifen.

Bereits am Freitag vor dem vergangenen Rennen veranstaltete Max Kruse Racing erstmals Renntaxi- Fahrten in einem VW Golf GTI TCR. Die vier Fahrer des Teams pilotierten Gäste und Fans auf einer heißen Runde um die Nordschleife und verschafften ihnen so ein unvergessliches Erlebnis. Zudem konnten die Teilnehmer einen tiefen Blick hinter die Kulissen des Teams werfen und sich von WTCRStar Benjamin Leuchter sein Rennauto erklären lassen. Weitere Einsätze des Renntaxis bei den folgenden VLN-Läufen sind geplant.

24h Rennen Nürburgring vom 20.-23.06.2019

WHAT THE HELL – WE DID IT!! Seit Januar haben wir darauf gewartet und letzte Woche war es endlich soweit! Das legendäre 24 Stunden Rennen Nürburgring 2019!! Und unser Girls-Only Team mitten drin…

Bereits am Mittwoch fand ein Highlight statt. Jeweils vor dem 24h Rennen findet in Adenau, einem Dorf ca. 6 Km entfernt vom Ring, der Adenauer Racing Day statt. Und wir waren dabei! An diesem Tag schieben die Mechaniker das Rennfahrzeug durch die Menschenmassen und die Fahrerinnen sind für Autogramme und Fotos bestens erreichbar. Ein sehr cooles Erlebnis 🙂

Am Donnerstag Abend von 20:30 – 23:30 Uhr fand bereits das Qualy 1 statt. Da Carrie und ich noch nie im Dunkeln gefahren sind, nutzten wir dieses Qualy vor allem zur Übung und um Erfahrungen im Dunkeln zu sammeln. WOW IST DAS GEIL IM DUNKELN AUF DER RENNSTRECKE!! 😀

Trotz der Dunkelheit konnte ich eine schnelle Zeit auf den Asphalt brettern (9 min 28 Sek.) und wir befanden uns in unserer Klasse auf P2 und Total auf P65. In unserer Klasse befanden sich 8 Fahrzeuge – total nahmen ca. 160 Fahrzeuge am 24h Rennen Nürburgring teil. War also schon ganz gut!

Am Freitag Nachmittag wäre theoretisch noch das Qualy 2 gewesen. Da wir aber das Auto schonen wollten, sind wir nicht gestartet. Wir wurden zwar auf P3 verschoben, aber das war völlig ok.

Samstag um 15:30 Uhr war es dann soweit – Der Start zum 24h Rennen Nürburgring 2019! Ich hatte die Ehre und durfte den Start fahren – aber es war ja auch meine Zeit, dank welcher wir auf P3 standen 😉 Die Einführungsrunde begann seeehr sehr langsam und ich dachte mir noch „hmm, so werden die Reifen aber nicht warm?!“ Doch gleich einige Meter später wusste ich warum: tausende Zuschauer standen zum Teil direkt an der Strecke, hingen über die Leitplanken oder standen hinter dem Zaun und winkten, pfiffen, gröölten oder lächelten uns zu. WOW WOW WOW!! Ich kriegte einfach nur Hühnerhaut…

Der Start an sich verlief nicht schlecht und ich verlor nur einen Rang und fiel auf P4 zurück. Während den ersten zwei Runden konnte ich den verlorenen Rang aber wieder aufholen & überholen. Doch plötzlich der Schock. Ich bemerkte auf der Windschutzscheibe einige Tröpfchen… es war aber kein Wasser. Kurz später meldeten mir die Daten, dass die Wassertemperatur zu hoch sei und schon fiel das Auto in’s Notfallsystem. Ich fuhr langsam in die Box… was war los??

Eine auf der Strecke herumliegende Schraube (bestimmt aufgrund eines Unfalles) zerstörte unseren Kühler, worauf dieser auslief. Danach überhitzte der Motor und so „verjaggte“ es die Kopfdichtung und das Öl lief auch aus… = Motorschaden!!!

Doch wir Mädels gaben nicht auf – die ganze Nacht waren die fleissigen Bienchen in der Box und wechselten den Motor! Vielen Dank Lady ihr seid die SUPERGIRLS!!

Nach ca. 14 Stunden waren wir zurück auf der Rennstrecke und sahen trotz allem nach 24 Stunden die weiss/schwarz karierte Flagge – WE DID IT!!! Wir wurden zwar nicht gewertet, da wir in dieser kurzen Zeit nicht die 50% der vorgegebenen Runden erreichen konnten, aber wir waren meega happy, im Ziel zu sein!

An dieser Stelle VIELEN DANK an das gesamte Team für die tolle Arbeit! Auch ein grosses Dankeschön an unsere Sponsoren Giti Tire, Volkswagen und Motul – und natürlich an das gesamte WS-Racing Team! Auch ein fettes DANKESCHÖN an alle Fans welche uns tatkräftig unterstützt haben! Ihr seid alle super 🙂

Am 13./14. Juli 2019 findet mein nächstes VLN-Rennen statt. Freue mich bereits jetzt schon riesig!!

24h Qualifikationsrennen vom 18. – 19. Mai 2019

Vergangenes Wochenende fand die Generalprobe für das 24h Rennen auf dem Nürburgring statt – das 24h Qualifikationsrennen.

Dieses Wochenende fuhren wir wieder zu zweit – Ronja Assmann und ich. Im Training vom Samstag-Mittag fuhr jede Fahrerin je eine Runde, um zu checken, ob alles am Rennfahrzeug funktioniert. Anschliessend wurde das Fahrzeug durch unser Girls Only Team für das Zeitfahren bereit gemacht.

Ab 18:45 Uhr konnten wir im Qualifying unseren VW Golf GTI TCR auf Rang 2 in unserer Klasse und im gesamten Feld auf Startplatz 50 positionieren – und waren ganz zufrieden!

Am Sonntag um 12:00 Uhr wechselten die Ampeln auf Grün und das Rennen war für 6 Stunden eröffnet. Petrus veranstaltete wieder einmal eine Poker-Runde – war es beim Start noch nass, wechselte das Wetter kurz darauf wieder und es trocknete innert kurzer Zeit ab.

Jede Fahrerin sollte zwei Stints am Stück fahren, d.h. 18 Runden. Ich übernahm den Start. Aufgrund der Wetterverhältnisse musste ich bereits nach einer Runde zurück in die Box, um von Regenreifen auf Slicks zu wechseln. Eine Runde später musste ich leider schon wieder in die Box, da beide vorderen Dämpfer Öl-Verlust hatten und ich sozusagen nur noch auf den Federn fuhr. Was ist passiert? Bei der Dämpfer-Montage am Vorabend passierte wohl ein Missgeschick, das sich nun bemerkbar machte… aber das kann mal vorkommen.

Die Mädels zeigten dann eine super Leistung und wechselten die Teile so schnell wie möglich in der Box aus. An dieser Stelle auch vielen Dank an KW-Suspensions für eure Hilfe!

Ca. nach einer Stunde konnte ich die Box wieder verlassen – natürlich mit einigen Runden Rückstand auf die Konkurrenz. Ich konnte anschliessend meinen vollen Stint fahren und fuhr gute Rundenzeiten. Sobald der Tank leer war, übergab ich das Fahrzeug an Ronja für die restlichen drei Stunden. Wir hatten nun eine gute Pace und holten auf!

Eine Runde vor Schluss gab ein hinteres Radlager „den Geist auf“ – das darf doch wohl nicht wahr sein?! Doch Ronja liess sich nach einem Check in der Box nicht aus der Ruhe bringen und fuhr das Rennen trotzdem – einfach in langsamem Tempo – zu Ende. Und: wir kamen auf P3 in’s Ziel!

Ein grosses Dankeschön an die gesamte Crew für euren Einsatz! Wir haben an diesem Wochenende bewiesen, dass wir als GIRLS-TEAM arbeiten, kämpfen und funktionieren.

Als nächstes steht am 20. – 23. Juni eeendlich das 24h Rennen Nürburgring an – WE ARE READY TO ROCK THE GREEN HELL!

VLN 3 Langstreckenrennen vom 27. April 2019

Vergangenes Wochenende fand der 3. Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring/Nordschleife statt.

Am Freitag testeten wir bei trockenem Wetter und konnten gute Rundenzeiten fahren. An diesem Wochenende fuhr ich den Golf GTI TCR zusammen mit Ronja Assmann.

Im Zeittraining glänzten wir mit einer Fabelzeit und stellten den Volkswagen Golf GTI TCR in unserer Kategorie auf die Pole Position, und dies mit einem gehörigen Vorsprung auf die Konkurrenz. Ganze 30 Sekunden Abstand zu P2 waren ein Statement! Da war ich schon ein wenig stolz über meine Rundenzeit… J Von gesamt 194 Fahrzeugen standen wir auf der Liste auf P49!!

An diesem Wochenende gab Petrus wieder einmal ALLES – Sonne, Vollgas-Regen, Wind und am Abend zuvor sogar noch einige Hagelkörner.

Das Rennen war wegen des Wetters ziemlich durchzogen und extrem schwierig zu fahren. Es passierten auch sehr viele Unfälle… Nach 4 Runden musste ich auf P2 liegend wegen eines defekten GPS an die Box. Da verloren wir enorm viel Zeit… Trotzdem machten wieder alle einen super Job! Nach 2 Stunden übergab ich Ronja den Golf GTI TCR. Auch sie wurde den schwierigen Verhältnissen gerecht und brachte das Auto auf P5 ohne Kratzer in’s Ziel.  

Vielen Dank an das gesamte Team für die tolle Arbeit und auch ein grosses Dankeschön an alle, die uns auf irgend eine Weise unterstützen!

Am 18. – 19. Mai 2019 findet das 6-Stündige 24h Qualifikationsrennen statt. Auch da werden Ronja und ich das Fahrzeug zu zweit pilotieren – we are ready!

VLN 2 Langstreckenrennen vom 13. April 2019

Leider musste am vergangenen Wochenende der 2. Lauf zur VLN wegen Schneefall in der zweiten Runde abgebrochen werden. April, April der macht was er will!

Trotzdem durften wir beim Freitags-Training einen kleinen Erfolg feiern. Meine Teamkollegin Ronja Assmann und ich nutzten die zwei Stunden voll aus, um einige Runden durch die Grüne Hölle zu drehen. Zum Schluss des Trainings brannte ich sogar eine Rundenzeit von 8 min 58 Sekunden in den Asphalt und knackte damit erstmals die 9-Minuten-Marke und somit meine persönliche Bestzeit.

Kommende Woche – am 26. und 27. April 2019 – geht es weiter mit dem 3. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft – hoffentlich mit viel SONNENSCHEIN! 🙂