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Nürburgring Langstrecken-Serie vom 13.+14. September 2025

Ein Wochenende, das man so schnell nicht vergisst: zwei Rennen, zwei Siege – was für ein Feeling!

Samstag – NLS 7
Der Tag startete schon mit jeder Menge Nervenkitzel. Das Wetter war absolut unberechenbar: mal Sonne, mal Regen, dann wieder abtrocknende Strecke. Jede Runde stellte uns vor die Frage: auf Slicks raus, oder doch lieber Regenreifen? Ein ständiger Reifenpoker, der volle Konzentration verlangte. Gemeinsam mit Timo Hochwind und Christoph Lenz teilte ich mir das Auto, und schon im Qualifying konnten wir ein Ausrufezeichen setzen: Pole Position! Direkt neben uns stand Max Verstappen, der an diesem Wochenende sein Nordschleifen-Permit fuhr – ein ganz besonderes Bild auf der Startaufstellung.

Das Rennen selbst war ein echtes Überlebensspiel: viele Unfälle, jede Menge Code-60-Phasen und Unterbrechungen. Der Rhythmus wurde ständig gebrochen, was es mental richtig fordernd machte. Aber wir hielten uns raus aus dem Chaos, blieben fokussiert, machten die richtigen Calls und nutzten jede Chance. Am Ende war es genau diese Konstanz, die uns den Sieg brachte – ein perfekter Start ins Wochenende.

Sonntag – NLS 8
Am zweiten Tag änderte sich das Bild komplett: blauer Himmel, trockene Strecke und eine großartige Stimmung im gesamten Team. Nach einem starken Qualifying stellten wir das Auto auf P2, direkt hinter unserem Schwesterauto – die perfekte Ausgangslage für ein spannendes Rennen.

Von Anfang an lief alles rund: unsere Pace war stark, die Abläufe im Team saßen perfekt und jeder Stint war sauber und kontrolliert. Wir konnten Druck machen, das Feld kontrollieren und am Ende erneut den Sieg sichern. Zwei Rennen, zwei Mal ganz oben – ein echter Traum!

Fazit
Dieses Wochenende war einfach Gänsehaut pur. Die Nordschleife hat wieder gezeigt, wie brutal fordernd und gleichzeitig unfassbar schön sie ist. Zwei Siege hintereinander – das ist das Ergebnis von perfekter Teamarbeit, starker Performance und absolutem Willen.

Ein riesiges Dankeschön geht an meine Teamkollegen, das gesamte Team von Max Kruse Racing und alle, die uns so stark unterstützen. Ohne euch wäre so ein Wochenende nicht möglich.

Nordschleife – du bist und bleibst einzigartig!

NLS-Light vom 05.07.2025

Was für ein Wochenende, die Grüne Hölle hat wieder alles gegeben – und wir mittendrin, mit Herz, Mut und Vollgas!

Gemeinsam mit meinem Schweizer Teampartner Christoph Lenz gingen wir im Audi RS3 TCR für Max Kruse Racing an den Start – bei der NLS Light, mit 55 Autos auf der Strecke und einem Ziel vor Augen: Angreifen. Lernen. Wachsen. Das Zeitfahren klappte recht gut, wir belegten Startplatz 15.

Christoph übernahm den Start – fokussiert, eiskalt und mit starkem Renninstinkt. Er manövrierte sich sauber durchs Feld und übergab das Auto auf Platz 15 – inmitten harter Kämpfe, im besten Nordschleifen-Stil.

Dann war ich dran. Ich stieg ein, schnallte mich fest – und ab da gab’s nur noch eins: Attacke.
Der Audi fühlte sich fantastisch an, das Vertrauen war da, und Runde für Runde arbeiteten wir uns weiter nach vorne. Nach meinem Stint lagen wir auf Rang 12 – das Ding lief. Wir hatten noch Luft nach oben. Der Plan war klar, das Ziel in Sicht.

Doch dann kam die bittere Wendung: 40 Minuten vor dem Ende: technischer Defekt.
Christoph musste das Auto abstellen. Leider keine letzte Runde und die Zielflagge erneut nicht gesehen – einfach nur Pech.

Es war ein harter Schlag – nicht, weil wir Fehler gemacht hätten. Sondern weil alles gepasst hatte.
Aber das ist Racing. Unberechenbar. Ungeschönt. Und genau deshalb lieben wir es.

Was bleibt? Ein riesiger Schritt nach vorne. Wir haben gekämpft, wir haben geliefert – und wir haben gezeigt, dass wir bereit sind.
Und dann: Gänsehaut-Moment für unsere Teamkollegen im VW Golf GTI – der Gesamtsieg!
Ein unglaublicher Erfolg für Max Kruse Racing, auf den wir alle stolz sein können.

Wir kommen zurück. Mit noch mehr Feuer. Noch mehr Teamspirit. Und der klaren Mission: Es diesmal bis zur Zielflagge zu schaffen.

Danke an Christoph, ans ganze Team und an alle, die diesen Weg mit uns gehen.
Das war nur der Anfang!

24h Rennen vom 19.-22. Juni 2025

24h Nürburgring – Emotionen, Hitze und Gänsehaut pur

Was für ein Wochenende! Gemeinsam mit Max Kruse Racing und Volkswagen durfte ich Teil des wohl härtesten, emotionalsten und magischsten Rennens im Kalender sein – dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

Schon das Qualifying war ein echtes Ausrufezeichen: P2 für unser Auto, Pole für unser Schwesterauto – besser hätte der Start kaum sein können. Von Anfang an war klar: Wir haben das Zeug dazu, ganz vorne mitzufahren.

Dann der Start. Die Luft brannte – nicht nur wegen der glühenden Temperaturen, sondern auch wegen der 280.000 Fans, die uns rund um die Nordschleife angefeuert haben. Diese Kulisse? Unvergesslich. Jeder Stint, jede Runde war ein Kampf gegen die Uhr, gegen die Hitze – und mit dem Herzen dabei.

Doch Motorsport kann so gnadenlos sein: Kurz nach Mitternacht mussten wir unser Auto nach einem kleinen Kontakt und anschließender Motorüberhitzung leider abstellen. Ein harter Moment. All die Vorbereitung, all die Leidenschaft – plötzlich vorbei. Aber genau das macht dieses Rennen auch aus: die Extreme. Die Höhen. Die Tiefen. Die echten Emotionen.

Umso schöner, dass unser Schwesterauto den Sieg in der Klasse AT2 geholt hat! Das ist nicht nur ein Sieg für sie – das ist ein Sieg fürs ganze Team.

Ein riesiges Dankeschön an Volkswagen für die Unterstützung, an jeden Einzelnen im Team, an die Fans an der Strecke – ihr habt dieses Wochenende unvergesslich gemacht.

Ich bin dankbar, Teil davon gewesen zu sein – und freue mich schon jetzt aufs nächste Mal. 24h Nürburgring – du bist einzigartig.

Nürburgring Langstrecken-Serie vom 09.-10.05.2025

Vergangenes Wochenende ging’s für mich zum zweiten Saisonlauf auf den Nürburgring – und zwar mit einem echten Highlight: dem brandneuen Golf GTI TCR! Gemeinsam mit Benny Leuchter und Nico Otto gingen wir topmotiviert an den Start – Sonne, starke Pace, und richtig gute Stimmung im Team!

Benny übernahm am Samstag den Start und übergab mir nach einem sauberen Stint das Auto in perfekter Position. Ich war hochkonzentriert und voll im Flow – doch dann kam alles anders…

Ich war voll fokussiert und im Rhythmus, als es in meiner vierten Runde im Kesselchen zu einem folgenschweren Zwischenfall kam.

Ein GT3-Fahrzeug setzte zum Überholen an, ich machte Platz, ging sogar vom Gas – doch dann kam es völlig unerwartet zur Berührung: Unsere Achsen trafen sich seitlich, beide Fahrzeuge erlitten sofort Reifenschäden.

Ich versuchte noch, das Auto abzufangen, aber bei diesem Tempo und ohne Auslaufzone hatte ich keine Chance – mit rund 200 km/h schlug ich seitlich in die Leitplanke ein. Das andere Fahrzeug kam eine Kurve später ohne Einschlag zum Stehen.

Der Crash war heftig – und nicht durch mich verschuldet. Nach dem Check im Medical Center ging es zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Die Diagnose: Schleudertrauma der Halswirbelsäule.

Trotz allem: Es hätte schlimmer ausgehen können. Ich bin wieder zu Hause, werde medizinisch gut betreut und arbeite jetzt daran, schnellstmöglich wieder fit zu werden. Mein klares Ziel: In fünf Wochen beim 24h-Rennen am Nürburgring wieder am Start zu stehen.

Nürburgring Langstreckenserie vom 25. + 26.04.2025

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen von Adrenalin, Teamwork und einer ordentlichen Portion Eifelwetter. Ich war gemeinsam mit Max Kruse, bekannt aus dem Profifußball, und dem US-Amerikaner Andrew Engelman am Start – wir teilten uns einen VW Golf GTI TCR in der Klasse AT (Alternative Kraftstoffe).

Das Training am Freitag musste leider frühzeitig abgebrochen werden. Ein größerer Unfall sorgte dafür, dass wir nur drei gezeitete Runden absolvieren konnten – schade, aber Sicherheit geht natürlich vor. Am Samstagmorgen verzögerte sich das Qualifying aufgrund von dichtem Nebel. Typisch Nordschleife. Sobald es dann losging, konnte unser Team eine solide Leistung zeigen. Wir qualifizierten uns auf Startplatz 4 in unserer Klasse – eine gute Ausgangslage für das 4-Stunden-Rennen.

Das Wetter zeigte sich zum Rennstart von seiner besten Seite: trockene Bedingungen, angenehme Temperaturen – perfekte Voraussetzungen. Ich fuhr den zweiten Stint und konnte die Pace der Konkurrenz sehr gut mitgehen. Der Golf lief rund, das Setup passte, und das Vertrauen ins Auto war da. Besonders erfreulich war, dass wir das Rennen ohne Kratzer am Auto beenden konnten – auf der Nordschleife keine Selbstverständlichkeit.

Nach vier intensiven Stunden überquerten wir die Ziellinie auf Rang 4 in der Klasse. Klar, ein Podium wäre schön gewesen, aber unter den gegebenen Bedingungen sind wir zufrieden – konstante Leistung, fehlerfreie Stints und ein sauberes Auto sprechen für sich.

Der Blick geht jetzt schon Richtung nächstes Wochenende, wenn NLS 3 ansteht. Dann werde ich im brandneuen VW Golf GTI TCR an den Start gehen, gemeinsam mit Benny Leuchter und Nico Otto. Das Auto ist nagelneu, das Team hochmotiviert – ich freue mich riesig und bin gespannt, was wir gemeinsam auf die Strecke bringen können.

24h Rennen Nürburgring vom 30.05.-02.06.2024

Endlich war es wieder soweit – das legendäre 24h Rennen Nürburgring stand vor der Tür. Obwohl die Wettervorhersagen nicht so gut aussahen, fuhr ich voll motiviert zum Nürburgring….

Ich startete mit dem deutschen Team PROSport Racing und einem Aston Martin GT4, zusammen mit zwei weiteren Fahrern aus Deutschland und einem aus Chile. Wir hatten plus/minus alle vier die gleiche Pace und waren zügig unterwegs.

Bei den Trainings bzw. Qualifying’s von Donnerstag bis Freitag absolvierten wir unsere Pflichtrunden und stellten das Fahrzeug danach jeweils wieder in die Box –> Fahrzeug schonen 😊

Im Qualy belegten wir in der Klasse SP10 den 3. Rang (in unserer Klasse waren 14 Fahrzeuge). Mit diesem Ergebnis waren wir sehr zufrieden.

Ich durfte am Samstag den Start fahren. Diese Einführungsrunde über die Nordschleife mit all den Fans war wieder sehr emotional und so hatte ich auch dieses Mal wieder Gänsehaut. Einfach nur wow!

Pünktlich zum Start kam dann natürlich der Regen. Wir fuhren von Anfang an mit Regenreifen. Die Strecke war nie komplett nass oder komplett trocken, die üblichen Mischbedingungen à la Nordschleife. Ich konnte mich am Anfang etwas verbessern, blieb aber später bei einem langsameren Fahrzeug «hängen» und verlor dadurch einige Ränge. Auf P8 übergab ich dann das Auto an meinen Teamkollegen Chris Breuer. Unser Plan war, dass alle vier Fahrer einen Einzelstint fahren und in der Nacht wollten wir dann auf Doppelstints erhöhen – so hätte jeder genug Erholung über die Nacht.

Mein zweiter Stint war dann ca. gegen 21:30 Uhr. An 5-ter Position liegend übernahm ich das Auto. Auch hier wieder: sobald ich eingewechselt wurde, kam eine Wolke, welche wortwörtlich um die Nordschleife kreiste, und so war es jedes Mal wo anders nass. Zusammen mit der Dunkelheit wurden die Bedingungen noch schwieriger. Ich konnte den Stint aber gut meistern, einen Konkurrenten überholen und das Auto dann auf P4 liegend übergeben.

Kurz danach, um ca. 23:15 Uhr, musste das Rennen wegen starkem Nebel unterbrochen werden. Die Sicht war teils keine 2 Meter weit.  Die Kommunikation von der Rennleitung war zu diesem Zeitpunkt, dass weitere Infos am nächsten Morgen um 07:00 Uhr folgen. So hatten alle eine längere Zwangspause und ein wenig Zeit, um sich zu erholen…

Das mit den Infos schob sich anschliessend bis um 13:00 Uhr hin, bis es dann hiess: wir starten um 13:30 Uhr für 5 Runden hinter dem Safety-Car. Die Sichtverhältnisse waren leider nur minim besser, weshalb der Veranstalter das Rennen nach diesen 5 Runden frühzeitig mit der Start-/Zielflagge beendete.

Sehr schade, denn wir wären gerne nochmals gestartet und hätten uns dann evtl. unter die Top 3 verbessern können. Aber Sicherheit geht nun mal vor. Somit belegten wir Rang 4 in unserer Klasse und Rang 39 gesamt (von ca. 130 Fahrzeugen). Nicht mal so schlecht, würd’ ich sagen 😊

DANKE nochmals an mein Team, meine Teamkollegen und alle die mich unterstützt haben! Ich hoffe natürlich, dass im Jahr 2025 wieder die kompletten 24 Stunden gefahren werden können.

24h Qualifiers am Nürburgring vom 13. + 14. April 2024

Direkt nach dem Saisonstart am 5. April fand bereits eine Woche später das 24h Qualifiers-Rennen statt. Es waren die Quali-Rennen für das gross 24-Stunden Rennen am Nürburgring. Am Samstag wurde ein 4h Rennen von 17:30 – 21:30 Uhr und am Sonntag ein 4h Rennen von 13:00 – 17:00 Uhr ausgetragen.

Am Samstag teilte ich mir das Auto mit Reini Renger. Am Morgen fand direkt das Qualy statt, also hatten wir keine Zeit um zu trainieren. Das Wetter war gut und es sollte ein warmer Tag werden. Ich konnte im Qualy eine super Zeit setzen, welche von meinen 11 Konkurrenten in der Klasse SP10 auch nicht mehr unterboten wurde – das hiess, wir starteten aus der POLE!! 😊

Stint Nummer eins übernahm Reini, danach war ich für einen längeren Stint im Auto und zum Schluss nochmals Reini. Das Rennen verlief fehlerfrei und wir waren gut unterwegs, aber leider gab es im Laufe des Rennens in der Boxengasse eine kurze, hektische Situation, als mehrere Fahrzeuge an die gleiche Tanksäule wollten. Dadurch haben wir enorm viel Zeit verloren, beendeten das Rennen dann aber trotzdem noch auf dem 4. Rang.

Am Sonntag fuhr ich mit Jörg Viebahn zusammen. Auch diesen Fahrer kannte ich bisher nicht, freute mich aber auf die neuen Erfahrungen.  Auch hier fand am Morgen direkt das Qualy statt, welches wir mit dem 4. Rang / dem 4. Startplatz für’s Rennen abschlossen.

Jörg fuhr den Start und den 1. Stint und ich fuhr anschliessend den 2. Stint. Anschliessend war nochmals Jörg im Auto. Wir fuhren ein super Rennen und kamen zum Glück ohne Schäden durch. Es war sehr viel Los auf der Nordschleife und es passierten einige Unfälle… Dank unseren guten Rundenzeiten und einer top Strategie von unserem Team PROSport Racing konnten wir viel Zeit einsparen und überquerten die Ziellinie als Führende in der Klasse SP10. Wir haben gewonnen!!

Hierzu vielen Dank an die gesamte Crew von PROSport Racing und natürlich auch an meine Teamkollegen. Hoffen wir, dass am 24er in 6 Wochen auch alles einwandfrei klappt! 😊

Nürburgring Langstreckenserie 1 + 2 vom 05.-07. April 2024

Vergangenes Wochenende fand für mich das erste Rennen der Saison 2024 statt. Zudem war es auch das erste Rennen mit dem Aston Martin und das erste Rennen mit PROsport Racing – ich war total gespannt!

Am Freitag-Nachmittag beim Training konnte ich das Auto nochmals besser kennenlernen und natürlich war es auch wieder ein «Hammer» Gefühl, über die Nordschleife zu «donnern»!

Ich teilte dieses Wochenende das Fahrzeug mit Célia Martin, einer französischen Rennfahrerin.

Am Samstag-Morgen beim Qualifying war die Strecke teils noch feucht. Es war also Vorsicht geboten. Meine Teamkollegin machte den Anfang und war auch zügig unterwegs. Ich hatte mich gerade angezogen um das Auto zu übernehmen, da kam der Funkspruch: Einschlag in Leitplanke.

Leider war das Auto so beschädigt, dass wir am Samstag nicht am Rennen teilnehmen konnten. Ich fuhr daher keinen Meter an diesem Tag …

Zum Glück hatte das Team ein weiteres Auto, mit welchem wir am Sonntag an den Start gehen konnten. Wir belegten nach dem Qualy am Sonntag-Morgen Rang/Startplatz 6.

Ich fuhr dann den Start – und war schon sehr nervös – es ging alles ganz gut und so übergab ich das Auto nach ca. 80 Min. an Célia. Nachdem Sie ihren Stint (80min) fertig hatte, übernahm ich wieder das Steuer und fuhr bis zum Schluss. Ich war von den 4 Stunden Rennen fast 3 Stunden im Auto –> All in! 😛

Wir haben das Rennen auf Rang 6 beendet. Das Auto hatte keinen Kratzer und die Pace war ganz gut. Auf das nächste Rennen hin möchte ich aber schon noch ein wenig mehr Speed «finden»…..                     (step by step).

Bereits das kommende Wochenende findet das nächste Rennen statt – wieder am Nürburgring! Es ist das 24h Qualyfiers-Rennen und gleichzeitig auch NLS 3 + 4. Bitte Daumen drücken 😊 – Vielen Dank!

24h Rennen Barcelona vom 15. – 17. September 2023

Voller Zuversicht reisten wir nach Barcelona zum 24-Stunden-Rennen. Nachdem eine StreckenSchikane seit dem letzten Rennen verändert wurde, war ich gespannt, wie wir damit klarkommen. Ich
fühlte mich von Anfang an wohl im Auto und kam auch mit der „neuen“ Strecke tip top klar.
Im freien Training testeten wir einige Einstellungen beim Setup. Infolge des sehr warmen Klimas war
das Reifenmanagement unter anderem ein sehr wichtiges Thema.


Das Zeitfahren am Freitagnachmittag fiel wortwörtlich in’s Wasser. Es erreichte uns in dieser Zeit
eine Regenfront, welche sich während Stunden über uns entleerte. Es gab so enormes Aquaplaning,
dass das Qualy teils unterbrochen werden musste. Auch im anschliessenden Nacht-Training war es
noch nass. Wir fuhren unsere Pflichtrunden und stellten das Auto anschliessend gerne in die Box. Das
Rennen sollte dann am Samstag/Sonntag wieder trocken sein.


Am Samstag-Mittag startete Ivars auf Starplatz 2 in’s Rennen. Danach übernahm Miklas, dann ich
und nach mir Roberto. Leider landete mein Teamkollege in seinem ersten Stint im Kies und hatte
eine Touchierung mit einem GT3 Fahrzeug, wodurch wir ca. 10 Runden auf die Spitze verloren. Von
da an hiess es dann voll pushen und hoffen, dass das Getriebe durchhielt..


Wir konnten dann auch Zeit aufholen und durch einen technischen Defekt von Holmgaard
Motorsport (Antriebswellen-Schaden) wieder einige Runden gut machen. Gegen Ende des Rennens
lagen wir an der Spitze und führten in den letzten Renn-Stunden die TCR- und die komplette TCEKlasse an. Jetzt durfte aber wirklich einfach nix mehr schiefgehen!


Und wir haben es geschafft (!) und durften den Sieg beim 24h Rennen in Barcelona feiern! Endlich
hatten wir ein Rennen ohne Probleme (abgesehen vom Kiesausflug in der ersten Stunde) und
konnten zuoberst auf dem Treppchen stehen. Vielen Dank an das gesamte Team von Wolf-Power
und jedem einzelnen der vor Ort oder von zu Hause uns unterstützt hat.


Nun ist für mich die Saison 2023 vorbei – mal schauen was im nächsten Jahr auf mich wartet 🙂

Barcelona – 24H Series – September, 2023 – Photo – Lazenby Visuals
Barcelona – 24H Series – September, 2023 – Photo – Lazenby Visuals
Barcelona – 24H Series – September, 2023 – Photo – Lazenby Visuals

12h Rennen Spa vom 5. – 7. Mai 2023

Beim 12 Stunden Rennen in Spa waren Ivars und ich als Fahrer nur zu zweit. Da das Rennen aber gesplittet wurde auf Samstag und Sonntag, sollte dies jedoch machbar sein. We will see…

Am Freitag fanden freie Trainings und das Qualifying statt. Ich war das letzte Mal vor einem Jahr auf dieser Strecke, konnte mich aber super „einschiessen“ und fuhr gute Rundenzeiten. Auch Ivars war nicht schlecht unterwegs.

Während des ganzen Tages wechselten sich die Wolken mit der Sonne ab – und umgekehrt. Es war nass, dann wieder trocken, dann halb-nass. Ein riesiges hin und her, was die Reifenwahl betraf.

Das ganze Spiel hatten wir dann natürlich auch beim Quali. Wir hatten uns im Q2 für Slicks entschieden und gleich nach der 1. Runde kam ein Wolkenbruch… die Chancen waren 50 / 50. So hatten wir natürlich im Q2 keine gute Zeit, was uns auf den vierten Startplatz zurückwarf.         Was solls – 12 Stunden sollten genug Zeit sein, um nach vorne zu fahren…

Am Samstag fuhr Ivars den Start und danach wechselten wir uns immer wieder ab. Am Samstag wurden 6 Stunden gefahren und am Sonntag die restlichen 6 Stunden. Das Wetter machte, was es wollte und die Nerven von allen Beteiligten wurden arg strapaziert – zum Teil wurde mit vier Slicks im Vollregen gefahren #grandecasino.

Wir hatten eine gute Pace, jedoch beim letzten Stint von Ivars verloren wir etwas viel Zeit auf die Konkurrenz. Ich versuchte, bei meinem letzten Stint nach Ivars noch alles aufzuholen, das war aber fast unmöglich – wir waren auf P3 und das führende Fahrzeug hatte 2 Runden Vorsprung. Da die auf Platz 2 liegenden Spanier in der letzten Runde in’s Kies flogen, konnte ich diesen überholen und so waren wir nach Part 1 mit zwei Runden Rückstand auf P2.

Am Sonntag fuhr ich den Start. Wir hatten gleich am Anfang dank einer Code-60 Phase Glück und konnten ein wenig Zeit gut machen und aufholen. Ca. zwei Stunden vor Schluss waren wir dann in der gleichen Runde wie der Führende, jedoch trennten uns noch 20 Sekunden. Da die Führenden ziemlich gleich schnell waren wie wir, konnten wir dies leider nicht mehr aufholen.

So überquerten wir nach 12 Stunden die Ziellinie auf Rang 2 und hatten keinen einzigen technischen Defekt! Das war wiedermal nötig.

Das nächste Rennen der 24h Creventic-Series fahren wir im Juli in Estoril (Portugal)  – neue Strecke für mich – bin gespannt! 🙂