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VLN 5 Langstreckenrennen vom 3. August 2019

Ein nicht sehr erfreulicher VLN-Renntag liegt hinter dem Team Max Kruse Racing. Nach einer ganzen Reihe technischer Probleme konnten beide Autos der Mannschaft trotz guter Leistungen das 6h-Rennen nicht beenden.

Einziger, aber heller Lichtblick war die Pole Position des Juniorautos von Jasmin und Loris Prattes. Nach dem grandiosen Doppelsieg beim vierten VLN-Lauf vor drei Wochen schlug das Renn-Schicksal schon bei der nächsten Gelegenheit, dem 6h-Rennen, erbarmungslos zurück. Ausgerechnet beim Saison-Höhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring musste die Mannschaft einen unverschuldeten Totalausfall hinnehmen.

Top motiviert und technisch bestens vorbereitet startete das Team Max Kruse Racing in das Rennwochenende. Doch das Pech sollte nicht lange auf sich warten lassen. Der „Güldene Leuchter“ von Andy Gülden und Benny Leuchter kam schon im Qualifying keine Runde weit, bevor ein Getriebeproblem die Weiterfahrt unmöglich machte. Besonders bitter: Das Getriebe kam frisch von einer Komplett-Revision und ging bereits beim ersten Run kaputt. Die Mechaniker-Crew gab alles, um das benötigte Differenzial, das nicht vorrätig war, aus dem im Fahrerlager parkenden Renntaxi trotz strömenden Regens in Rekordzeit auszubauen und in den „Güldenen Leuchter zu implantieren.

Leider kam der Volkswagen Golf GTI TCR auch im Rennen keine Runde weit, bevor ihn ein erneutes Technik-Versagen, diesmal im Bereich der Bremsanlage, auf der Nordschleife stoppte und das Rennen für die #10 beendete.

Mehr Freude machte dem Team zunächst das Juniorenauto mit der #819. Jasmin Preisig und Loris Prattes legten im verregneten Qualifying eine blitzsaubere Leistung auf den nassen Asphalt und qualifizierten sich überraschend für die Pole Position der Klasse TCR. Auch nach dem Start konnte Loris Prattes zunächst um die Spitze mitkämpfen, fiel aber nach den ersten Boxenstopps etwas zurück. Zur Rennhälfte lag das Duo Preisig/Prattes auf Podiumskurs und behauptete sich bis kurz vor Schluss auf einem sicheren zweiten Rang in ihrer Klasse.

Nur zehn Minuten vor der Zielflagge geschah allerdings das Unfassbare: Auch Jasmin Preisig musste den GTI mit einem technischen Schaden in der Kraftübertragung auf der Nordschleife abstellen.

So schwer das auch zu akzeptieren ist, heißt es nun für uns: Mund abputzen, Fehler beheben und weiter geht’s! Schon in einem Monat werden wir wieder top vorbereitet am Ring unterwegs sein und um den Sieg kämpfen. Irgendwann hat auch der Technik-Teufel einmal Feierabend!

VLN 4 Langstreckenrennen vom 13.07.2019

Vergangenes Wochenende fand das 4. Rennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft statt. Wie die einen bereits mitgekriegt haben, war ich aber nicht mehr im Mädels-Team unterwegs… Bereits seit Anfangs Jahr plante ich zusammen mit Volkswagen ab Juli 2019 eine engere Zusammenarbeit auf der Rennstrecke – was wir nun umsetzten. Zusammen mit Volkswagen Motorsport und dem „Max Kruse Racing Team“ bestreite ich die restliche VLN-Saison auf einem Golf GTI TCR am Nürburgring. Das Auto pilotiere ich zusammen mit Loris Prattes (Deutschland, 18 Jahre alt). Zudem setzt das Team seit Beginn der Saison einen schwarz/goldenen Golf GTI TCR ein, welcher vom WTCR Fahrer Benjamin Leuchter und dem Nordschleifen-Ass Andreas Gülden pilotiert wird. Von diesen zwei Top-Fahrern kann ich noch vieles lernen – für mich natürlich eine riesen Chance!

We are back – Doppel-Klassensieg für Max Kruse Racing bei VLN 4 Beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring hatte die Pechsträhne des Teams Max Kruse Racing endlich ein Ende.

Nach den drei vorherigen Rennen, an denen die Mannschaft punktelos blieb, fuhren die beiden Piloten Benjamin Leuchter und Andreas Gülden mit einem fehlerlosen Rennen ihren ersten Saisonsieg in der Klasse TCR ein.

Direkt dahinter platzierte sich das erstmals eingesetzte „Junioren-Auto“ mit der Schweizerin Jasmin Preisig sowie Loris Prattes und machte damit den Doppelsieg perfekt. Die 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy sollte ein Meilenstein und ein Wendepunkt der VLNSaison 2019 für das Team Max Kruse Racing werden. Nachdem die Mannschaft in den ersten drei Rennen jeweils durch viel Pech ohne zählbare Erfolge blieb, machte man während der langen Pause einen Reset und startete bei VLN 4 nochmal neu durch.

Offensichtlichstes Merkmal dieses Neustarts war das zweite Auto, das nun an der Seite des „Güldenen Leuchters“ die VLN-Rennen bestreiten wird. Die Schweizerin Jasmin Preisig sowie der junge Deutsche Loris Prattes wechselten sich am Steuer des schneeweißen Volkswagen Golf GTI TCR mit der #819 ab. Das schwarz-goldene Top-Auto mit der charakteristischen #10 pilotierten wie gewohnt Benny Leuchter und Andy Gülden. Bereits im Qualifying, das wegen eines schweren Unfalles auf der Strecke verkürzt werden musste, ließen die beiden Top-Piloten Leuchter und Gülden nichts anbrennen und stellten ihren Golf klar auf die Pole Position der Klasse TCR. Dahinter konnte Jasmin Preisig mit einer tollen Runde den dritten Startplatz erringen, obwohl sie in ihrer schnellsten Runde durch eine Slow-Zone etwas aufgehalten wurde. Beste Voraussetzungen also für ein erfolgreiches Rennen.

Die beiden Startfahrer Andy Gülden und Jasmin Preisig machten dann von Anbeginn klar, dass in diesem Rennen mit Max Kruse Racing zu rechnen sein würde. Während Gülden seine Pole Position souverän in eine sichere Führung umsetzte, kämpfte sich die junge Schweizerin nach einem guten Start an den Zweitplatzierten der Klasse TCR heran und konnte ihn nach einem kurzen Zweikampf überholen. In der Folge fuhr sie Rundenzeiten, die auf dem selben Niveau wie die des führenden Schwesterautos lagen.

Nach den obligatorischen Fahrerwechseln zur Hälfte des um 30 Minuten verkürzten Rennens konnten die Piloten Leuchter und Prattes ihre Plätze halten. Benny Leuchter verwaltete an der Spitze seine sichere Führung und fuhr so einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg heraus. Dahinter steigerte sich Youngster Loris Prattes, der gerade erst seine Nordschleifen-Permit erworben hatte und zudem den Golf GTI TCR überhaupt nicht kannte, mit jeder Runde und fuhr den zweiten Platz nach Hause.

Mit diesem Befreiungsschlag ist die Jagd nach dem Meistertitel für das Team neu eröffnet. „Lord Schleife“ Andy Gülden strebt seine dritte TCR-Meisterschaft in Folge an. Mit diesem Sieg sind seine Chancen noch absolut intakt und das gesamte Team wird schon in drei Wochen beim 6h-Rennen im Rahmen von VLN 5 wieder voll angreifen.

Bereits am Freitag vor dem vergangenen Rennen veranstaltete Max Kruse Racing erstmals Renntaxi- Fahrten in einem VW Golf GTI TCR. Die vier Fahrer des Teams pilotierten Gäste und Fans auf einer heißen Runde um die Nordschleife und verschafften ihnen so ein unvergessliches Erlebnis. Zudem konnten die Teilnehmer einen tiefen Blick hinter die Kulissen des Teams werfen und sich von WTCRStar Benjamin Leuchter sein Rennauto erklären lassen. Weitere Einsätze des Renntaxis bei den folgenden VLN-Läufen sind geplant.

24h Rennen Nürburgring vom 20.-23.06.2019

WHAT THE HELL – WE DID IT!! Seit Januar haben wir darauf gewartet und letzte Woche war es endlich soweit! Das legendäre 24 Stunden Rennen Nürburgring 2019!! Und unser Girls-Only Team mitten drin…

Bereits am Mittwoch fand ein Highlight statt. Jeweils vor dem 24h Rennen findet in Adenau, einem Dorf ca. 6 Km entfernt vom Ring, der Adenauer Racing Day statt. Und wir waren dabei! An diesem Tag schieben die Mechaniker das Rennfahrzeug durch die Menschenmassen und die Fahrerinnen sind für Autogramme und Fotos bestens erreichbar. Ein sehr cooles Erlebnis 🙂

Am Donnerstag Abend von 20:30 – 23:30 Uhr fand bereits das Qualy 1 statt. Da Carrie und ich noch nie im Dunkeln gefahren sind, nutzten wir dieses Qualy vor allem zur Übung und um Erfahrungen im Dunkeln zu sammeln. WOW IST DAS GEIL IM DUNKELN AUF DER RENNSTRECKE!! 😀

Trotz der Dunkelheit konnte ich eine schnelle Zeit auf den Asphalt brettern (9 min 28 Sek.) und wir befanden uns in unserer Klasse auf P2 und Total auf P65. In unserer Klasse befanden sich 8 Fahrzeuge – total nahmen ca. 160 Fahrzeuge am 24h Rennen Nürburgring teil. War also schon ganz gut!

Am Freitag Nachmittag wäre theoretisch noch das Qualy 2 gewesen. Da wir aber das Auto schonen wollten, sind wir nicht gestartet. Wir wurden zwar auf P3 verschoben, aber das war völlig ok.

Samstag um 15:30 Uhr war es dann soweit – Der Start zum 24h Rennen Nürburgring 2019! Ich hatte die Ehre und durfte den Start fahren – aber es war ja auch meine Zeit, dank welcher wir auf P3 standen 😉 Die Einführungsrunde begann seeehr sehr langsam und ich dachte mir noch „hmm, so werden die Reifen aber nicht warm?!“ Doch gleich einige Meter später wusste ich warum: tausende Zuschauer standen zum Teil direkt an der Strecke, hingen über die Leitplanken oder standen hinter dem Zaun und winkten, pfiffen, gröölten oder lächelten uns zu. WOW WOW WOW!! Ich kriegte einfach nur Hühnerhaut…

Der Start an sich verlief nicht schlecht und ich verlor nur einen Rang und fiel auf P4 zurück. Während den ersten zwei Runden konnte ich den verlorenen Rang aber wieder aufholen & überholen. Doch plötzlich der Schock. Ich bemerkte auf der Windschutzscheibe einige Tröpfchen… es war aber kein Wasser. Kurz später meldeten mir die Daten, dass die Wassertemperatur zu hoch sei und schon fiel das Auto in’s Notfallsystem. Ich fuhr langsam in die Box… was war los??

Eine auf der Strecke herumliegende Schraube (bestimmt aufgrund eines Unfalles) zerstörte unseren Kühler, worauf dieser auslief. Danach überhitzte der Motor und so „verjaggte“ es die Kopfdichtung und das Öl lief auch aus… = Motorschaden!!!

Doch wir Mädels gaben nicht auf – die ganze Nacht waren die fleissigen Bienchen in der Box und wechselten den Motor! Vielen Dank Lady ihr seid die SUPERGIRLS!!

Nach ca. 14 Stunden waren wir zurück auf der Rennstrecke und sahen trotz allem nach 24 Stunden die weiss/schwarz karierte Flagge – WE DID IT!!! Wir wurden zwar nicht gewertet, da wir in dieser kurzen Zeit nicht die 50% der vorgegebenen Runden erreichen konnten, aber wir waren meega happy, im Ziel zu sein!

An dieser Stelle VIELEN DANK an das gesamte Team für die tolle Arbeit! Auch ein grosses Dankeschön an unsere Sponsoren Giti Tire, Volkswagen und Motul – und natürlich an das gesamte WS-Racing Team! Auch ein fettes DANKESCHÖN an alle Fans welche uns tatkräftig unterstützt haben! Ihr seid alle super 🙂

Am 13./14. Juli 2019 findet mein nächstes VLN-Rennen statt. Freue mich bereits jetzt schon riesig!!

24h Qualifikationsrennen vom 18. – 19. Mai 2019

Vergangenes Wochenende fand die Generalprobe für das 24h Rennen auf dem Nürburgring statt – das 24h Qualifikationsrennen.

Dieses Wochenende fuhren wir wieder zu zweit – Ronja Assmann und ich. Im Training vom Samstag-Mittag fuhr jede Fahrerin je eine Runde, um zu checken, ob alles am Rennfahrzeug funktioniert. Anschliessend wurde das Fahrzeug durch unser Girls Only Team für das Zeitfahren bereit gemacht.

Ab 18:45 Uhr konnten wir im Qualifying unseren VW Golf GTI TCR auf Rang 2 in unserer Klasse und im gesamten Feld auf Startplatz 50 positionieren – und waren ganz zufrieden!

Am Sonntag um 12:00 Uhr wechselten die Ampeln auf Grün und das Rennen war für 6 Stunden eröffnet. Petrus veranstaltete wieder einmal eine Poker-Runde – war es beim Start noch nass, wechselte das Wetter kurz darauf wieder und es trocknete innert kurzer Zeit ab.

Jede Fahrerin sollte zwei Stints am Stück fahren, d.h. 18 Runden. Ich übernahm den Start. Aufgrund der Wetterverhältnisse musste ich bereits nach einer Runde zurück in die Box, um von Regenreifen auf Slicks zu wechseln. Eine Runde später musste ich leider schon wieder in die Box, da beide vorderen Dämpfer Öl-Verlust hatten und ich sozusagen nur noch auf den Federn fuhr. Was ist passiert? Bei der Dämpfer-Montage am Vorabend passierte wohl ein Missgeschick, das sich nun bemerkbar machte… aber das kann mal vorkommen.

Die Mädels zeigten dann eine super Leistung und wechselten die Teile so schnell wie möglich in der Box aus. An dieser Stelle auch vielen Dank an KW-Suspensions für eure Hilfe!

Ca. nach einer Stunde konnte ich die Box wieder verlassen – natürlich mit einigen Runden Rückstand auf die Konkurrenz. Ich konnte anschliessend meinen vollen Stint fahren und fuhr gute Rundenzeiten. Sobald der Tank leer war, übergab ich das Fahrzeug an Ronja für die restlichen drei Stunden. Wir hatten nun eine gute Pace und holten auf!

Eine Runde vor Schluss gab ein hinteres Radlager „den Geist auf“ – das darf doch wohl nicht wahr sein?! Doch Ronja liess sich nach einem Check in der Box nicht aus der Ruhe bringen und fuhr das Rennen trotzdem – einfach in langsamem Tempo – zu Ende. Und: wir kamen auf P3 in’s Ziel!

Ein grosses Dankeschön an die gesamte Crew für euren Einsatz! Wir haben an diesem Wochenende bewiesen, dass wir als GIRLS-TEAM arbeiten, kämpfen und funktionieren.

Als nächstes steht am 20. – 23. Juni eeendlich das 24h Rennen Nürburgring an – WE ARE READY TO ROCK THE GREEN HELL!

VLN 3 Langstreckenrennen vom 27. April 2019

Vergangenes Wochenende fand der 3. Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring/Nordschleife statt.

Am Freitag testeten wir bei trockenem Wetter und konnten gute Rundenzeiten fahren. An diesem Wochenende fuhr ich den Golf GTI TCR zusammen mit Ronja Assmann.

Im Zeittraining glänzten wir mit einer Fabelzeit und stellten den Volkswagen Golf GTI TCR in unserer Kategorie auf die Pole Position, und dies mit einem gehörigen Vorsprung auf die Konkurrenz. Ganze 30 Sekunden Abstand zu P2 waren ein Statement! Da war ich schon ein wenig stolz über meine Rundenzeit… J Von gesamt 194 Fahrzeugen standen wir auf der Liste auf P49!!

An diesem Wochenende gab Petrus wieder einmal ALLES – Sonne, Vollgas-Regen, Wind und am Abend zuvor sogar noch einige Hagelkörner.

Das Rennen war wegen des Wetters ziemlich durchzogen und extrem schwierig zu fahren. Es passierten auch sehr viele Unfälle… Nach 4 Runden musste ich auf P2 liegend wegen eines defekten GPS an die Box. Da verloren wir enorm viel Zeit… Trotzdem machten wieder alle einen super Job! Nach 2 Stunden übergab ich Ronja den Golf GTI TCR. Auch sie wurde den schwierigen Verhältnissen gerecht und brachte das Auto auf P5 ohne Kratzer in’s Ziel.  

Vielen Dank an das gesamte Team für die tolle Arbeit und auch ein grosses Dankeschön an alle, die uns auf irgend eine Weise unterstützen!

Am 18. – 19. Mai 2019 findet das 6-Stündige 24h Qualifikationsrennen statt. Auch da werden Ronja und ich das Fahrzeug zu zweit pilotieren – we are ready!

VLN 2 Langstreckenrennen vom 13. April 2019

Leider musste am vergangenen Wochenende der 2. Lauf zur VLN wegen Schneefall in der zweiten Runde abgebrochen werden. April, April der macht was er will!

Trotzdem durften wir beim Freitags-Training einen kleinen Erfolg feiern. Meine Teamkollegin Ronja Assmann und ich nutzten die zwei Stunden voll aus, um einige Runden durch die Grüne Hölle zu drehen. Zum Schluss des Trainings brannte ich sogar eine Rundenzeit von 8 min 58 Sekunden in den Asphalt und knackte damit erstmals die 9-Minuten-Marke und somit meine persönliche Bestzeit.

Kommende Woche – am 26. und 27. April 2019 – geht es weiter mit dem 3. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft – hoffentlich mit viel SONNENSCHEIN! 🙂

VLN 1 Langstreckenrennen vom 23. März 2019

 

Vergangenen Samstag startete endlich die VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring in die neue Saison – und mittendrin unser Girls-Only Team!

Der Renntag begann mit starkem Nebel, sodass das Qualifying und das Rennen gekürzt und nach hinten verschoben werden mussten.

Das Qualifying startete erst um 12.30 Uhr und wurde auf 1 Stunde verkürzt. Durch ein reifentechnisches-Problem im Qualifying konnten wir unsere Strategie nicht so umsetzen, wie geplant – war aber nicht weiter schlimm – unser Mechaniker(innen)-Team ist ja noch in der Lernphase!

Mit Verspätung erfolgte dann um 15:28 Uhr der Start zum ersten VLN Langstreckenrennen der Saison 2019. Aufgrund der sehr verstäteten Startzeit, wurde das Rennen von 4 Stunden auf 2 Stunden 45 Minuten gekürzt. Zusammen mit Carrie Schreiner, Völklingen (D) und Ronja Assmann, Golßen (D) rockten wir das Ding!

Nach 17 gefahrenen Renn-Runden wurde die weiss/schwarz karrierte Flagge geschwenkt und unser  „Girls only – ready to rock the Green Hell“ – Team belegte einen fantastischen 2. Platz in der Klasse SP3T ! Als Tüpfelchen auf dem I fuhren wir auch noch die schnellste Rennrunde in unserer Klasse – und diese war sogar von mir J

Wir Mädels lagen die meiste Zeit sogar in Führung.  Aber aufgrund der verkürzten Renndistanz und der Vorbereitung auf das 24 Stunden Rennen entschied man sich, zu Trainingszwecken alle 3 Fahrerinnen gleich lange in den Volkswagen Golf GTI TCR zu setzen, anstatt den sicheren Sieg nach Hause zu fahren. Das war ja auch ganz ok.

NOW: WE ARE READY FOR MORE!

Vielen Dank an alle Mädels, an WS-Racing, an alle Sponsoren und Vertreter der Presse und den Medien für die tolle Zusammenarbeit!

Der 2. VLN-Lauf findet vom 12. – 13. April 2019 statt – Wir freuen uns alle sehr darauf!

Girls-Only! Ready to rock the green hell!

Bald geh’t los … wir rocken den Ring!

Das Girls-Only Projekt nimmt Gestalt an und Anfangs März 2019 treffen wir uns zum ersten Training auf der Rennstrecke.

Zusammen mit meinen Teamkolleginnen bereite ich mich auf das grosse Abenteuer „24 Stunden Rennen Nürburgring/Nordschleife“ vor.

Freue mich auf die neue Herausforderung und halte euch auf dem Laufenden! Stay tuned.. 😉

 

Gaststart VLN8 4-Stunden-Rennen auf der Nordschleife/Nürburgring

Mein ehemaliges Team Lubner Motorsport suchte noch einen dritten Fahrer für den 8ten VLN-Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife. Wie die einen bestimmt noch wissen, startete ich im Jahr 2015 in dieser Serie, damals mit dem Opel Astra Cup Auto…

Kurz zur VLN (Langstreckenmeisterschaft Nürburgring): Die VLN ist eine Langstrecken-Serie mit 4- und 6-Stunden Rennen, welche auf der Nordschleife stattfinden. Die Nordschleife ist mit ihren 25 Km die längste Rennstrecke der Welt! Mit über 800 m Höhen-Unterschied und vielen blinden Passagen zählt die Strecke zu den anspruchsvollsten die es gibt und wird daher auch „die Grüne Hölle“ genannt. Es befinden sich während eines VLN-Laufes bis zu 180 Autos, welche in verschiedenen Kategorien gewertet werden, zur gleichen Zeit auf der Strecke. Daher ist auch die Leistung/Geschwindigkeit der Autos extrem unterschiedlich. An diesem VLN8-Rennen waren 155 Autos am Start – darunter 10 TCR Autos.

Mein Renn-Einsatz wurde auf einem Opel Astra TCR gefahren – genau demselben Fahrzeug-Typ, wie ich ihn in der TCR Germany gefahren bin.

Am Freitag durfte ich 5 Runden als Training absolvieren. Meine beste Rundenzeit war 9 Min 10 Sek! Wenn man in Anbetracht zieht, dass ich schon über ein Jahr nicht mehr auf der Strecke gefahren bin und noch nie mit einem TCR Auto darauf fuhr, war dies eine super Zeit!

Am Samstag Morgen um 08:20 Uhr fuhr ich als erste los in’s Qualy. Die Strecke war in den Waldstücken extrem feucht/nass, dadurch konnte ich keine „Hammer“-Zeit „hinfitzen“. Meine zwei Teamkollegen Thomas Jäger und Thorsten Wolters fuhren anschliessend auch ihre Runden und wir platzierten den Opel in unserer Kategorie auf Startplatz 3!

Am Samstag Mittag um 12:00 Uhr startete Thomas das Rennen. Nach ca. 80 Min übergab er mir das Fahrzeug auf P3 liegend. Ich fuhr 9 Runden und konnte den Abstand auf den Zweiten aufholen. Thorsten schaffte es dann sogar noch, den Klassen-Konkurrenten zu überholen und so beendeten wir das Rennen nach 4 Stunden auf P2!! War das cool!

Dies war nun doch noch ein schöner „Saisonabschluss“ für mich… Für dieses Jahr sind nun meine Rennen vorbei. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen bedanken, die mich auf irgend eine Weise unterstützt haben! DANKE 

Wie es im Jahr 2019 weitergeht ist noch nicht ganz klar… sobald alles fix ist, werde ich wieder informieren. Eines kann ich vorab schon erwähnen: Es gibt sehr gute Neuigkeiten bzw. Veränderungen… 😉

Rennen 13+14 ADAC TCR Germany – Hockenheimring / D

Und schon wieder war es soweit – Hockenheim erwartete uns zum Saison-Finale!

Bei sommerlichen Temperaturen, um 29 Grad, fanden am Donnerstag drei Free Practice Einheiten statt. Die Rundenzeiten, die während diesen Trainings gefahren wurden, waren wieder extrem eng zusammen.

Am Freitag fanden am Vormittag / Nachmittag die zwei offiziellen Trainings und am Abend das Qualy statt. Das Wetter war trocken, aber sehr windig. Nachdem ich im zweiten Training auf P10 gefahren war – was für die eher älteren Reifen tip top war – war ich sehr motiviert aufs Qualifying. Leider war uns Petrus nicht gut gesinnt und liess es am Abend während des Qualifyings stark regnen. Wir haben leider noch etwas zu wenig Erfahrung in Bezug auf meinen Fahrstyle und das passende Setup meines Fahrzeuges im Regen, sodass leider nur Startplatz 21 drinlag…

Am Samstag war es dann wieder trocken und ich hatte schon einen Plan, wie ich mich während des Rennens von meinem Startplatz im hinteren Teil des Feldes nach vorne arbeiten würde – doch bereits nach dem Start bemerkte ich, dass mein Rennfahrzeug nicht ganz so funktionierte, wie ich es gerne hätte – und tatsächlich musste ich nach wenigen Runden ausrollen und das Rennen mit Motorschaden aufgeben… Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Gedanken mir da durch den Kopf schossen! Warum immer ich? Wieso schon wieder? Jetzt auch noch MOTORSCHADEN?! HALLO??!

Da mein Motor nicht direkt vor Ort repariert bzw. revidiert werden konnte, wäre ein weiterer (neuer) Motor nötig gewesen (welchen wir aber nicht haben). Es ist zwar von OPEL ein Ersatzmotor vorhanden gewesen, wir hätten diesen aber kaufen müssen…. Und aufgrund eines Motorwechsels hätte ich zudem laut Reglement am Sonntag von zu hinterst ins Rennen starten müssen. Aus diesen Gründen mussten wir die Übung schweren Herzens abbrechen, dies hätte sich nun wirklich nicht mehr gelohnt und wäre schlicht und einfach zu teuer gewesen…

Trotz den vielen Pech-Momenten während meiner Saison 2018 konnten wir trotzdem viele wertvolle Erfahrungen sammeln und Erfolge geniessen. Wir brachten zwar nicht alle Erfolge in’s Ziel, doch der gegangene Weg nach meinem Unfall vor einem Jahr und die stete Entwicklung während der Saison waren top!

Vielen Dank an mein diesjähriges Team Steibel Motorsport für eure Unterstützung sowie an meine Schweizer Mechaniker Manu, Reto und Pascal! Und natürlich auch ein riesen Dankeschön an ALLE, die mich finanziell, seelisch, geistig oder einfach nur mit einem Daumendrücken unterstützt haben! VIELEN DANK EUCH ALLEN! 

Wie es im Jahr 2019 weitergeht, ist noch offen – zuerst muss nun das „Motörchen“ wieder schnurren!