2020
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12h Rennen Mugello vom 25. – 27. März 2022

Vom 25.-27. März fand das 12h-Rennen in Mugello statt. Ich freute mich riesig: Eine top Wettervorhersage; Pizza und Pasta; und natürlich DAS HIGHLIGHT – der neue Audi RS3 LMS Gen 2!

Ich startete an diesem Wochenende zum ersten Mal mit dem neuen Audi RS3 TCR, gemeinsam mit meinen zwei Fahrer-Kollegen Marcus Menden und Ivars Vallers, sowie dem Team Wolf-Power Racing.

Bevor es los ging, musste jedoch die Sitzposition angepasst werden – im neuen AUDI RS3 ist ein spezieller Sitz von Audi verbaut – ein GT3-Sitz. Und da der eine unserer Fahrer knapp 2m gross ist – naja und Jasmin halt nur 1.65 cm – wurde für mich eine GROSSE Sitzschale gegossen und so war es dann endlich möglich, dass ich Vollgas geben konnte! 😊

Wir trainierten am Donnerstag bei schönstem Wetter und ich konnte mich gut an das neue Fahrzeug gewöhnen –> einfach ein Traum!

Am Freitag fand neben dem offiziellen Training auch das Zeitfahren statt. Ich wurde auf meiner schnellen Runde durch einen Konkurrenten «aufgehalten», konnte jedoch trotzdem die schnellste Zeit auf unserem Auto fahren. Seit dieser Saison wird im Qualifying die Durchschnittszeit von allen drei Fahrern genommen – so belegten wir die 3. Position in der Startaufstellung.

Am Samstag um 13:00 Uhr startete das Rennen. Marcus machte den Start, danach fuhr ich und zum Schluss Ivars. Da die 12h-Rennen jeweils auf zwei Tage aufgeteilt werden, fuhren wir bis um 18:30 Uhr den 1. Teil.  Danach wurde das Rennen unterbrochen und die Fahrzeuge auf der Start-/Ziel-Linie wie im Parc fermée parkiert. Wir belegten zu diesem Zeitpunkt immer noch Zwischen-Rang 3.

Am Sonntag um 09:00 Uhr startete der zweite Teil des Rennens – ich fuhr dieses Mal den Start. Von Beginn weg hatte ich eine gute Pace und konnte das Fahrzeug auf P3 an Ivars übergeben. Leider machte dieser einen kurzen Austritt ins Kies, womit wir natürlich Zeit verloren. Kurze Zeit später, als Marcus im Fahrzeug sass, kamen wir für einen Reifenwechsel in die Box, wo die Mechaniker feststellten, dass die Auspuff-Halterung gebrochen war. Weil wir diesen ja nicht verlieren wollten, musste das sofort repariert werden. Dies brauchte dann auch wieder etwas Zeit und so «verloren» wir ca. 3 Runden auf unsere Konkurrenz… Es war natürlich schade, da wir zu jenem Zeitpunkt im Kampf um P2 waren.

Zum Schluss fuhr ich nochmals einen kurzen Stint von einer knappen Stunde, konnte jedoch aus eigener Kraft weder nach vorne noch nach hinten etwas gutmachen.

So überquerten wir auf P3 die Ziellinie. Podium! Wir freuten uns sehr, aber es hätte natürlich auch noch besser sein können. Trotz allem haben wir alle einen super Job gemacht! Dabei geht natürlich besonders an das gesamte Team von Wolf-Power Racing für den super Einsatz ein riesiges DANKE!

Das nächste Rennen der Creventic 24h-Series findet Mitte Mai statt – das 12h-Rennen von Spa. Für mich wird es das erste Rennen in Spa Francorchamps sein und ich freue mich sehr auf diese legendäre Strecke!

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