2017, Rennbericht
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Rennen 6 ADAC TCR Germany 2017 – Sachsenring / D

Die Voraussetzungen für dieses Rennwochenende waren nicht gerade rosig – beim Bergrennen Gurnigel, ein Wochenende zuvor, machte mein Astra Probleme und hatte immer Aussetzer. Auch trotz dem Auswechseln von einigen Teilen vor Ort wurde es nicht besser – eher schlimmer.

Aus diesem Grund nahmen mein Bruder und mein Vater am Dienstag Abend den langen Weg zum Werk von Kissling Motosport unter die Räder, um das Problem dort gemeinsam aufzusuchen und zu beheben. Nach knappen zwei Tagen war das Problem gefunden – ein Teil im Motor drin (Nockenwelle…) spukte und musste ersetzt werden… Für diese Reparatur war das Oeffnen der Plombe am Motor nötig, was laut Reglement eine Rückversetzung auf den letzten Startplatz bedeutete. So musste ich das Samstags-Rennen vom Ende des ganzen Feldes aus starten…

An dieser Stelle ein riesen grosses Dankeschön an das gesamte Kissling Motorsport Team und natürlich auch an meinen Bruder Pascal und an Paps für Eure Arbeit!!

In den beiden freien Trainings am Freitag waren die Rundenzeiten nicht goldig, aber für das erste Mal auf dieser Strecke und mit alten Reifen war es trotzdem nicht so schlecht. Zudem hatte sich auch noch ein Plattfuss eingeschlichen, was natürlich wieder wertvolle Trainingszeit kostete.

Am Freitag Abend fand das Qualifying statt. Meine Rundenzeiten konnte ich zwar enorm verbessern, es reichte aber aufgrund der enormen Leistungs-Dichte des Feldes trotzdem nur für die 14te Startreihe.

So startete ich also wie schon erwähnt am Samstag Mittag von ganz hinten in’s Rennen. Während dem Rennen war mein Fahrzeug super eingestellt (danke meinem Team Lubner Motorsport!) und ich konnte mich bis auf Rang 25 vorkämpfen. Hätte das Rennen noch zwei Runden länger gedauert, wäre bestimmt noch mehr drin gelegen… Ich muss aber dazu klar erwähnen, dass der Sachsenring aufgrund der vielen Kurven und der Auf- und Ab-Passagen keine ideale Opel-Strecke ist.

Am Sonntag startete ich aus der 14ten Startreihe – auch eher weit hinten. Ich befand mich nach den ersten zwei Runden auf Rang 25 und war voll im Getümmel. Ab der dritten Renn-Runde bemerkte ich plötzlich extremes Untersteuern, was bedeutete, dass jedes Mal wenn ich ausgangs der Kurven Gas geben wollte, das Fahrzeug geradeaus schob. Ich konnte darum nicht wirklich mit der Konkurrenz mithalten und wurde auf P27 „verschoben“. Gegen Ende des Rennens fuhr ich zwar in etwa die gleichen Rundenzeiten wie die Fahrer im Mittelfeld, dies nütze mir dann aber nicht mehr wirklich viel.

Die Strecke hatte sich von Samstag auf Sonntag wohl extremer verändert als angenommen, sodass unsere Einstellung am Fahrzeug nicht mehr optimal funktionierten. Schade – eine weitere 0-Runde!

Als positiver Punkt ist zu erwähnten, dass es nur einen Kratzer an der Heckstossstange gab – und das war’s! Auch mal schön, wenn nicht alles neu ersetzt werden muss… 😛 Vor allem in Anbetracht dessen, dass es bereits am kommenden Mittwoch zum Saisonfinale in Hockenheim geht! Wir werden uns am Mittwoch-Abend auf den Weg machen, da wir am Donnerstag noch die Gelegenheit haben, frei zu testen/trainieren.

Ich gehe voller Zuversicht in dieses Final-Wochenende. Hockenheim ist eine meiner Lieblingsstrecken, ist eine Opel-Strecke und ich möchte uuuuunbedingt nochmals in die Punkte fahren!

Bitte Daumen drücken und mitfiebern, viielen Dank! 🙂

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