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Offizielle Testtage ADAC TCR Germany in Oschersleben / DE

Erstes Kräftemessen für das große Starterfeld der ADAC TCR Germany 2017: Drei Tage testeten die Teams und Fahrer von Montag bis Mittwoch in der Motorsport Arena in Oschersleben.

Vom 28. bis 30. April startet die Tourenwagenserie des ADAC auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde in ihre zweite Saison. Insgesamt 44 Fahrzeuge von sechs Marken sind eingeschrieben, bei den Testtagen boten über 30 Fahrzeuge von fünf der sechs Hersteller in sechs Sessions einen Vorgeschmack, was Motorsportfans in diesem Jahr erwartet.

Wir konnten in diesen Drei Tagen viel probieren und einige wertvolle Erfahrungen sammeln. Gesamt bin ich 119 Runden gefahren und konnte meine Rundenzeiten jeden Tag verbessern.

Zusammengefasst über alle Drei Testtage ergab es ein „Gesamtklassement“, auf welchem ich den 16ten Rang belegte. Ich bin völlig zufrieden!

Kommendes Wochenende werde ich nun am Samstag 22. April und Sonntag 23. April 2017 an den Autorenntagen in Frauenfeld im Show Block mit meinem Astra TCR anzutreffen sein. Kommt doch vorbei!

Bereits eine Woche später findet das erste Rennen der ADAC TCR Germany in Oschersleben statt. Bitte Daumen drücken!! 🙂

Saison 2017

Als OPEL Markenbotschafterin werde ich dieses Jahr die vollständige ADAC TCR Germany Saison bestreiten. Aktuell sind über 30 Fahrzeuge verschiedenster Marken mit Fahrern aus aller Welt gemeldet. Ich werde mit dem bereits bekannten Team Lubner Motorsport die ganze Saison zusammenarbeiten.

Da Opel zwei Autos in der ADAC TCR Germany (eines davon wäre ich) und zwei in der Internationalen Serie einsetzt, werden wir direkt von Opel Motorsport Deutschland technisch unterstützt.

Alle Rennen werden vom TV-Sender SPORT1 live übertragen.

Nebst den 7 Rennveranstaltungen in Deutschland, Österreich und Holland, werde ich auch an den Autorenntagen Frauenfeld im April 2017, dem Bergrennen Oberhallau im August 2017 und am 100-jährigen-Jubiläum der Firma MOTOREX in Langenthal am 24. Juni 2017 mit meinem Fahrzeug anzutreffen sein.

Mein Ziel für die Saison 2017: Alle Rennen zu beenden und die eine oder andere Top-10-Platzierung zu erreichen. Als weibliche Minderheit in einem männerdominierten Feld von 30 starken Konkurrenten wäre dies für mich ein toller Erfolg!

PS: Von Opel ist ab sofort ein Opel Astra JPR Strassenfahrzeug mit 200PS, in der Farbe weiss, mit dem TCR-Decor und vielen weiteren Highlights erhältlich!

ADAC TCR Germany – Hockenheimring

Bereits am Mittwoch-Vormittag reisten wir nach Hockenheim, damit ich möglichst viele Trainings absolvieren konnte. Im Rahmen des „Pistenclub“ konnte ich einige Male testen, und die Rundenzeiten waren tip-top!

Leider hatten wir im letzten Turn einen technischen Schaden –> aus unerklärlichen Gründen brach die Motorhalterung, wodurch der ganze Motor ca. 5cm nach hinten verschoben wurde! Ebenfalls wurden durch diese Verschiebung diverse Anbauteile und Schläuche hinter dem Motor zerquetscht….

Am Donnerstag wären dann eigentlich zwei freie Trainigs im Rahmen der TCR vorgesehen gewesen, die ich natürlich unbedingt nutzen wollte! Das Motörli macht uns da allerdings einen Strich durch die Rechnung: er liess sich nur schlecht in seine richtige Position zurückbringen und es mussten zahlreiche defekte Teile ersetzt werden. Zeitweise arbeiteten 4 Mechaniker „unter“ meinem Astra. An dieser Stelle vielen lieben Dank an meine Mechaniker Robert und Sven für die super Arbeit! Natürlich auch ein riesiges Dankeschön an die Mechaniker von Kissling Motorsport, welche uns ebenfalls tatkräftig unterstützt haben!

Durch die vielen Heinzelmännchen konnte ich wenigstens das zweite Training um 16:00 Uhr fahren.

Am Freitag fanden zwei freie Trainings statt und am Abend das Qualy. Das Pech verfolgte mich weiterhin…. bei der ersten Boxenausfahrt wurden ich und vier weitere Fahrer geblitzt (Geschwindigkeit 60km/h in der Boxengasse), was eine Strafe von Euro 250.- und eine 3 Throwback-Strafe ergab d.h. Ich wurde für das erste Rennen 3 Start-Plätze nach hinten versetzt… Eigentlich kann ich mir nicht erklären, wie das passieren konnte! Naja…

Im zweiten Training ging die Pechsträhne weiter, bereits in der zweiten Runde platzte mein Turboschlauch!! Dieser konnte zwar in der Boxengasse ersetzt werden, es blieben mir dann allerdings nur noch zwei Runden, bis das Training abgewunken wurde. Unsere Taktik, die neuen Reifen für das Qualy anzufahren, ging somit nicht auf!

Um 18:30 Uhr fand dann das Qualy statt… wie bereits erwähnt musste ich nun zuerst 4 neue Reifen anfahren, dann in die Box zurück um neue Reifen zu montieren und diese nochmals warm zu fahren. Nun wäre alles im gewünschten Zustand gewesen, um eine schnelle Runde zu fahren. Und es kam, wie es kommen musste, das Qualifying wurde infolge eines heftigen Unfalls eines Konkurrenten frühzeitig abgebrochen – dies ergab für mich dann leider keine Möglichkeit mehr, eine schnelle Runde zu fahren. So belegte ich nur Rang 20 von 26 Fahrern… shit happens!

Am Samstag Nachmittag stand das erste Rennen auf dem Programm. Das Wetter machte einige Kapriolen und änderte ständig seine Meinung. Ich hoffte auf ein Rennen im Trockenen, da ich mit meinem neuen Opel Astra noch nie im Regen gefahren bin. Leider ergossen sich während dem Rennen der ADAC-GT Masters über der Strecke, die bis kurz vor unserem Start anhielten.

Aufgrund meiner Strafe musste ich als 23igste starten. Ich war brutal nervös, da die Strecke natürlich nass war und ich natürlich ein gutes Resultat einfahren wollte. Und was passierte dann?

Passend zu meinem Glück an diesen Tagen sah ich am Start die Ampel nicht (ich war ja auch am Ende der Start/Ziel-Geraden) und wurde darum über das plötzliche Losfahren der anderen Fahrzeuge überrumpelt, würgte meinen Motor ab und war Letzte. NA TOLL! Bis ich das Auto wieder gestartet hatte, waren die anderen über alle Berge…

Ich drehte also meine Runden und konnte noch einige Fahrzeuge überholen – Zieldurchfahrt auf Rang 18. Ich war enorm wütend auf mich selber! Aber ändern konnte ich das Missgeschick leider nicht mehr…

Am Sonntag durfte ich von P20 aus starten – jawohl und ich sah sogar die Ampel (haha)! Das Wetter war viel besser als am Samstag und ich wollte nun endlich zeigen, dass ich auch was kann!

Am Start kam ich nicht gut weg aber durch ein Gedränge und Gedrehe gleich nach dem Start war dies nicht allzu schlimm, ich verlor so keinen Anschluss. Aufgrund dieser Unfälle wurde für 3 Runden das Savety-Car auf die Strecke geschickt und führte uns an.

Ich fuhr ein gutes Rennen und konnte wieder einige Konkurrenten überholen. Meine Rundenzeiten waren gut und gegen Ende des Rennens sogar um einiges schneller als die gesamte 3-Gruppe, welche ca. 50m vor mir lag! Auf P12 liegend näherte ich mich meinem Teamkollegen und überholte ihn. Der Funkspruch vom Teamchef lautete: Lass Jasmin ziehen! Ich hatte einen super Speed drauf und wäre in den restlichen 3 Runden an den 10ten heran- oder wer weiss, an ihm vorbeigefahren! Doch leider überholte mich mein Teamkollege zwei Kurven später so brutal und knapp, dass ich von der Ideallinie weg von der Strecke in die Auslaufzone raus ausweichen musste… Die Stimmung in meinem Helm könnt ihr euch ja denken!!! Durch unser Gerangel konnte uns ein lachender dritter, ein Honde-Pilot, überholen. Kurze Zeit später konnte ich dann meinen Teamkollegen nochmals überholen und liess ihn definitiv hinter mir. Doch leider war meine Chance auf die Top 10 vertan. Obwohl ich auf P12 durch‘s Ziel fuhr war ich enttäuscht. Grundsätzlich eine super Leistung von P20 auf P12 aber naja, es wäre Top 10 drin gelegen, was natürlich ein super Saison-Abschluss gewesen wäre!

Nun nutze ich die Winterpause, um mich weiter mit dem Opel Astra TCR vertraut zu machen und die finanziellen Mittel für die nächste Saison aufzubringen.

Sobald die neuen Daten und das Programm für 2017 steht, werde ich Euch weiter informieren.

Gaststart VLN 7 / 6-Stunden-Rennen Opel Astra OPC Cup 2016

Zum zweiten Mal in diesem Jahr durfte ich einen Gaststart im Opel Astra OPC Cup auf der Nürburgring/Nordschleife ausüben. Natürlich wieder in einem Fahrzeug von meinem Team Lubner Motorsport. Dieses Mal dauerte das Rennen nicht die gewohnten vier Stunden, sondern es war ein 6-Stunden-Rennen.

Am Freitag Nachmittag konnte ich drei Runden als Training absolvieren. Leider hatte ich keine freie Runde, aufgrund von Gelb-Phasen oder Überholmanövern.

Am Samstag Morgen im Zeitfahren dann leider wieder das gleiche: ich wurde in beiden Runden durch irgend ein „Hindernis“ aufgehalten. Ich fuhr übrigens das Rennen mit drei weiteren Fahrern (Stamm-Fahrern): Marcel Hartl, David Greissner und Michael Brüggenkamp. Da diese Fahrer aktuell die Meisterschaft anführen, war natürlich ein gutes Resultat enorm wichtig! Und es begann gut: durch die schnellste Zeit von David sicherten wir uns die Poleposition für das 6-Stunden-Rennen.

David machte den Start, fuhr ein hammer Rennen und kam auf der Pole in die Box, um an mich zu übergeben.

Das Auto war gut, aber ich fühlte mich trotzdem nicht 100%ig wohl im Fahrzeug. Der Sitz war für mich zu gross und mit den Gurten hatte ich leider auch Probleme – das Auto und ich wurden einfach nicht warm zusammen. Es ist total normal, dass nicht jedes Fahrzeug genau auf jeden abgestimmt werden kann!

Da sehr viele Unfälle passierten und dadurch viele Gelb-Phasen entstanden, hatte ich während meinem Stint (80min am Stück) keine einzige freie Runde – dies war schon sehr nervig, aber leider Tatsache.

Auch ich konnte die Führung halten und den Opel Astra beim Boxenstopp an Marcel übergeben. Auch Marcel und anschliessend Michael fuhren ein starkes Rennen! Wir führten mit ca. 4 Minuten auf den Zweitplatzierten!!

Doch dann, 5 Minuten vor Schluss, in der letzten Runde passierte es – ein Reifenplatzer! Das durfte doch nicht wahr sein…! Michael fuhr das Fahrzeug so gut es ging (langsam) weiter und so fuhren wir leider „nur“ auf Rang 2 über die Ziellinie.

Es ist frustrierend, nach praktisch fast 6-Stündiger Führung in der letzten Minute den ersten Rang abgeben zu müssen – doch schlussendlich ist auch ein zweiter Rang eine super Leistung!

Nochmals vielen Dank an die drei Jungs, dass ich sie unterstützen durfte und natürlich an das ganze Lubner Motorsport Team für die tolle Arbeit!

Bergrennen Oberhallau 2016

Wie im letzten Jahr durfte ich auch in diesem Jahr beim Bergrennen Oberhallau im Showblock teilnehmen – am Samstag mit meinem neuen Opel Astra TCR und am Sonntag mit dem KTM X-Bow von MOTOREX.

Schweizer Premiere am Samstag: Zum ersten Mal überhaupt fuhr ein Opel Astra TCR in der Schweiz!
Das Rennfahrzeug kam beim Publikum super gut an und auch mir hat es enormen Spass gemacht, meinen neuen Rennboliden den Berg hoch zu jagen… 😉

Am Sonntag fuhr ich für meinen Sponsor MOTOREX Taxifahrten mit dem Motorex KTM X-Bow. Jeder Mitfahrer war total vom Fahrzeug begeistert! Es gab sogar solche, welche letztes Jahr bereits mitfuhren und dieses Jahr wieder kamen!

Nochmals Vielen Dank an MOTOREX für diesen tollen Event! Es ist jedes Mal ein hammer Erlebnis und macht riesen Spass! 🙂

ADAC TCR Germany – Nürburgring

Ganz überraschend erhielten wir vor einer knappen Woche das Telefon von Kissling Motorsport, dass ich den 5. Lauf der ADAC TCR Germany auf dem Nürburgring fahren kann!

Total überrascht und natürlich überglücklich wurde innerhalb von wenigen Tagen alles organisiert, damit wir dabei sein konnten. Endlich war es soweit: Der neue Opel Astra TCR IST FERTIG!! 🙂

Am Donnerstag „trat“ uns der Bolide zum ersten Mal unter die Augen – Wahnsinn! Den ganzen Tag waren wir damit beschäftigt, das Auto mit meinen Sponsoren-Aufklebern zu bekleben, uns anzumelden, die technische Abnahme zu absolvieren, usw. Der Tag verging wie im Flug!

Am Freitag standen zwei freie Trainings à 30 Minuten und das Zeitfahren auf dem Programm. Das freie Training war sozusagen mein Roll-Out mit dem neuen Fahrzeug. Ich konnte ja im Voraus nie in meinem Auto sitzen. Dies machte mich schon sehr nervös…

Die beiden Trainings verliefen gut und ich konnte mich stetig steigern. Das Auto lag super in den Kurven und auch auf den Geraden konnte man nicht’s bemängeln.

Im Zeittraining belegte ich leider nur Rang 18, allerdings mit einem Rundenzeitabstand von 0.9 Zehntel auf die Pole bzw. 0.3 Zehntel auf die Top 10. Das ganze Feld von 21 Fahrern lag in einer Sekunde! Enorm eng also…

Am Samstag Mittag fand das erste Rennen statt. Ich hatte trotz Nervosität einen guten Start, kam gut weg, aber in der ersten Kurve war mir das Auto einfach noch zu wenig vertraut und so fuhr ich etwas zaghaft, wodurch ich auf P21 rutschte. Meine Zeit kam dann gegen Mitte des Rennens! Ich konnte einige Konkurrenten überholen, blieb anschliessend aber an einem Seat „hängen“, kam nicht an ihm vorbei. Ich versuchte 2 mal, diesen zu überholen und jedes mal wenn ich vorbei war, erhielt ich von ihm einen Schubser und er war wieder vorbei – nicht gerade fairplay! Schlussendlich fuhr ich auf den 13. Rang. Das Ergebnis war top, wenn man bedenkt, dass ich das Auto erst einen Tag zuvor erhalten hatte!

Die beiden routinierten Opel Piloten aus der TCR Benelux, ebenfalls mit je einem Opel Astra TCR im Rennen, bescherten der Marke Opel übrigens beim ersten Renn-Einsatz in Deutschland die Podestplätze 2 und 3! Welch schöne Ueberraschung!

Am Sonntag Mittag fand Rennen Nr. 2 statt. Dieses Mal „verkorkste“ ich meinen Start und hatte in diesem Moment das Gefühl, eine Schnecke wäre wohl schneller weggekrochen als ich… naja! In der zweiten Kurve hatte ich dann sogar noch eine Kollision mit einem Vordermann, da dieser abrupt stehen blieb und ich ihm dadurch ungebremst in’s Heck fuhr. Ich konnte zwar weiterfahren, verlor aber einige Plätze.

Durch gut gefahrene Rundenzeiten konnte ich meine Gegner teilweise wieder einholen, sodass ich innert kurzer Zeit auf P14 lag. Die beiden Konkurrenten vor mir fuhren auf den Plätzen 12 und 13 Kampflinie, sodass es nicht einfach war, zu überholen. Zudem hatte sich in der Zwischenzeit meine Elektronik gemeldet und angezeigt, dass die Wassertemperatur zu hoch sei (durch mein nahes Auffahren auf den Vordermann)… ich musste das Auto kühlen, indem ich jeweils nicht mehr exakt in der Ideallinie hinter ihm fuhr.

Kurz vor Schluss konnte ich en Seat überholen und klebte bereits dem Golf auf P12 am Heck! So fuhren wir auf der Start-Zielgeraden fast nebeneinander über die Ziellinie – ich wurde aber mit 0.2 Zehntel Abstand 13te! Von der Mitte bis zum Schluss des Rennens fuhr ich die gleichen Rundenzeiten wie die Top 5, was doch eine recht gute Leistung war!

An dieser Stelle geht natürlich ein ganz herzliches Dankeschön an das Team von Lubner-Motorsport und allen Helfern, die so kurzfristig eingesprungen sind und mich unterstützt haben. Vielen Dank auch an Kissling-Motorsport mit seinen Mitarbeitern, die meinen Opel Astra TCR gebaut haben.

Wir sind mit unserem Debut in der ADAC TCR Germany mehr als zufrieden und freuen uns bereits jetzt auf das Finale in Hockenheim vom 01. – 02. Oktober 2016.

Nun können wir die Zeit bis dahin nutzen, den neuen Opel Astra TCR besser kennenzulernen und das fehlende Training nachzuholen 😉

Gaststart VLN 5 Opel Astra OPC Cup 2016

Als Überbrückung der länger dauernden TCR-Geschichte – und natürlich als gutes Training – konnte ich mit meinem aktuellen Team „Lubner Motorsport“ auf einem Opel Astra OPC Cup einen Gaststart am 4-Stunden-Rennen auf der Nordschleife absolvieren (Mein erstes Rennen in der Saison 2016!).

Bei diesem 4-Stunden-Rennen wurde ich durch die beiden Fahrer Roger Vögeli und Daniel Hadorn unterstützt – der Cup-Astra war also voll in schweizer Hand!

Da mein letztes Rennen gut 3/4 Jahre zurück lag, war meine Nervosität enorm hoch!

Im freien Training vom Freitag Nachmittag fuhr ich vier Runden auf der Nordschleife und gewöhnte mich sehr schnell wieder sowohl an das Fahrzeug als auch an die „Grüne Hölle“ – welche mich nach wie vor immer noch total fasziniert! Ich fuhr dann sogar noch die schnellste Astra Cup Runde des Nachmittags..!

Am Samstag Morgen im Quali fuhren wir auf Startplatz 2 in unserer Kategorie – auch dies durch meine gefahrene Rundenzeit.

Den Start fuhr Daniel Hadorn und alles klappte perfekt. Er konnte unsere Pace behalten und klebte gegen Schluss seiner 8 Runden ständig am Heck des an 1. Stelle fahrenden Konkurrenten.

Nach dem Boxenstopp und dem gleichzeitigen Fahrer-Wechsel von Daniel zu mir verloren wir ein wenig Zeit auf den Vordermann, da beide Autos vom Team Lubner Motorsport betreut wurden und daher gleichzeitig an die Box kamen.

Wieder auf der Strecke, konnte ich dann jedoch meinen Vordermann ziemlich rasch einholen und kurz darauf auch überholen – somit fuhr ich an 1. Stelle unserer Kategorie und blieb dies auch während meines ganzen Einsatzes! Mein Stint beinhaltete 8 Runden, dann einen kurzen Tankstopp und anschliessend nochmals 3 Runden – nach dem Tankstopp führte dann natürlich der 2.-platzierte wieder, mit 45 Sekunden Vorsprung. Ich holte aber in meinen 3 letzten Runden erneut auf und übergab das Fahrzeug an Roger mit nur noch ca. 30 Sek. Rückstand auf den führenden Opel Astra.

Nun war Roger Vögeli gefordert und und hatte in den noch knapp 50 zu fahrenden Minuten die Aufgabe, die Pace zu halten. Da das Konkurrenz-Fahrzeug in den letzten beiden Runden noch einen Tank-Stopp einlegen musste, konnten wir schlussendlich mit ca. 25 Sekunden Vorsprung als erste über die Ziel-Lienie fahren und hatten tatsächlich gewonnen!! 🙂

Uebrigens: Ich fuhr die schnellste Rennrunde der Astra OPC Cup-Fahrer – tolles Gefühl!

Nochmals vielen Dank an meine zwei Mitfahrer und natürlich an das gesamte Team Lubner Motorsport!